Horizontalsperre nachträglich einbauen: Kosten, Methoden & Erfahrungen zur Abdichtung?
BAU-Forum: Keller

Horizontalsperre nachträglich einbauen: Kosten, Methoden & Erfahrungen zur Abdichtung?

Vor rund 2 Jahren haben wir unser Haus (Baujahr 1965) gekauft, renoviert und bezogen.
Bei einer gemauerten Keller-Innenwand zeigt sich ein allmählich nach oben anwachsender Feuchtesaum. Die Raufasertapete darunter ist feucht und lässt sich mühelos abziehen.
Ich führe diese aufsteigende Feuchte auf eine mangelhafte Horizontalsperre am Fuß der Wand zurück, wenngleich ich nicht ganz verstehe, weshalb mir das nicht schon vor zwei Jahren aufgefallen ist. Aber egal  -  ich möchte jetzt diese Innenwand nachträglich horizontal absperren und zwar minimal-invasiv, sowohl was Aufwand als auch Kosten betrifft.
Mir schwebt eine Bohrloch-Injektion vor.
Meine Fragen an das Forum:

1) Wer kann mir ein geeignetes Mittel empfehlen oder über eigene Erfahrungen berichten?
(Bei Hornbach um die Ecke wurde angeboten: von der Fa. MEM "Trockene Wand" als Injektionsmittel (Silan-Basis) sowie Injektionstrichter und Bohrlochschlämme zum nachträglichen Verfüllen. Taugt das was?)

2) Bei einer nachträglichen Abdichtung injiziert man zwangsläufig in feuchtes Mauerwerk. Kann die vorhandene Feuchtigkeit die Injektion oder die chem. Reaktionen ungünstig beeinflussen?
Vielen Dank für Ihre Hilfe.

  • Name:
  • Tino Schatz
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    ⚠️ Hinweis: Nachfolgender Text wurde von einem KI-System erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind - überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung. Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Ausführung der Horizontalsperre kann die Bausubstanz schädigen und zu weiteren Feuchtigkeitsproblemen führen.

    GoogleAI-Analyse

    Ich verstehe, dass Sie mit aufsteigender Feuchtigkeit in Ihrem Keller zu kämpfen haben. Da es sich um ein Haus aus dem Baujahr 1965 handelt, ist eine fehlende oder defekte Horizontalsperre eine wahrscheinliche Ursache.

    🔴 Gefahr: Aufsteigende Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung, Schädigung der Bausubstanz und einem schlechten Raumklima führen.

    Ich empfehle Ihnen folgende Vorgehensweise:

    • Ursachenforschung: Lassen Sie durch einen Fachmann die genaue Ursache der Feuchtigkeit feststellen. Eine Feuchtigkeitsmessung und Bausubstanzanalyse sind hier sinnvoll.
    • Geeignete Methode wählen: Für eine nachträgliche Horizontalsperre gibt es verschiedene Verfahren, z.B. Bohrlochinjektion mit Silanprodukten, Mauersägeverfahren oder das Einbringen von Blechen. Die Wahl der Methode hängt von der Art des Mauerwerks und dem Grad der Durchfeuchtung ab.
    • Fachgerechte Ausführung: Die Ausführung sollte unbedingt von einem Fachbetrieb durchgeführt werden, um Folgeschäden zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie Angebote von verschiedenen Fachbetrieben ein und lassen Sie sich ausführlich beraten. Achten Sie auf Referenzen und Zertifizierungen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Horizontalsperre
    Eine Horizontalsperre ist eine wasserundurchlässige Schicht im Mauerwerk, die das kapillare Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich verhindern soll.
    Verwandte Begriffe: Vertikalsperre, Abdichtung, Mauerwerkssperre
    Kapillarität
    Kapillarität bezeichnet die Fähigkeit von Flüssigkeiten, in engen Röhren oder Spalten entgegen der Schwerkraft aufzusteigen.
    Verwandte Begriffe: Adhäsion, Kohäsion, Oberflächenspannung
    Bohrlochinjektion
    Die Bohrlochinjektion ist ein Verfahren zur nachträglichen Abdichtung von Mauerwerk, bei dem ein Dichtungsmittel in Bohrlöcher im Mauerwerk injiziert wird.
    Verwandte Begriffe: Injektionsmittel, Silan, Verkieselung
    Silan
    Silane sind chemische Verbindungen, die zur Hydrophobierung von Baustoffen eingesetzt werden. Sie machen das Mauerwerk wasserabweisend.
    Verwandte Begriffe: Silikon, Hydrophobierung, Imprägnierung
    Aufsteigende Feuchtigkeit
    Aufsteigende Feuchtigkeit bezeichnet das kapillare Aufsteigen von Wasser im Mauerwerk aus dem Erdreich.
    Verwandte Begriffe: Mauerfeuchtigkeit, Feuchtigkeitsschaden, Durchfeuchtung
    Mauerwerkstrockenlegung
    Die Mauerwerkstrockenlegung umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, feuchtes Mauerwerk zu trocknen und vor weiterer Durchfeuchtung zu schützen.
    Verwandte Begriffe: Kellersanierung, Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitssanierung
    Feuchtigkeitsschaden
    Ein Feuchtigkeitsschaden entsteht durch das Eindringen von Feuchtigkeit in Bauteile, was zu Schäden an der Bausubstanz und zu Schimmelbildung führen kann.
    Verwandte Begriffe: Bauschaden, Schimmelbefall, Wasserschaden

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine Horizontalsperre?
      Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung im Mauerwerk, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich verhindern soll. Sie wird üblicherweise beim Bau eines Hauses eingebracht.
    2. Warum ist eine nachträgliche Horizontalsperre notwendig?
      Wenn eine bestehende Horizontalsperre defekt ist oder fehlt, kann Feuchtigkeit im Mauerwerk aufsteigen und zu Schäden führen. Eine nachträgliche Horizontalsperre behebt dieses Problem.
    3. Welche Methoden gibt es für eine nachträgliche Horizontalsperre?
      Gängige Methoden sind Bohrlochinjektion, Mauersägeverfahren und das Einbringen von Blechen. Die Wahl der Methode hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab.
    4. Was kostet eine nachträgliche Horizontalsperre?
      Die Kosten variieren je nach Methode, Umfang der Arbeiten und den regionalen Preisen. Eine genaue Kostenschätzung kann nur nach einer Besichtigung vor Ort erfolgen.
    5. Kann ich eine Horizontalsperre selbst einbauen?
      Ich rate davon ab, eine Horizontalsperre selbst einzubauen, da eine fachgerechte Ausführung entscheidend für den Erfolg ist. Fehler können zu erheblichen Folgeschäden führen.
    6. Welche Risiken birgt aufsteigende Feuchtigkeit?
      Aufsteigende Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung, Schädigung der Bausubstanz, einem schlechten Raumklima und gesundheitlichen Problemen führen.
    7. Wie lange dauert die Trocknung nach einer Horizontalsperre?
      Die Trocknungsdauer hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Grad der Durchfeuchtung, der Art des Mauerwerks und den klimatischen Bedingungen. Sie kann mehrere Wochen oder Monate dauern.
    8. Wie erkenne ich eine erfolgreiche Horizontalsperre?
      Eine erfolgreiche Horizontalsperre zeigt sich durch ein Absinken des Feuchtigkeitsgehalts im Mauerwerk und das Verschwinden von Feuchtigkeitsschäden.

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  2. Mauerwerk-Analyse: Durchfeuchtungsgrad für Horizontalsperre

    Wenn Sie uns sagen welchen Durchfeuchtungsgrad das Mauerwerk ...
    Wenn Sie uns sagen, welchen Durchfeuchtungsgrad das Mauerwerk hat und aus welchem Material es errichtet wurde usw., können wir entsprechende Hinweise geben.
    MfG
    IBS
  3. Vollziegel Mz 150/III: Feuchtigkeitsprobleme durch mangelhaften Mörtel

    Nähere Angaben
    Schwierig!
    Es handelt sich laut Positions-Plan um Vollziegel (damalige Angabe (1965) Mz 150/III), also wahrscheinlich Festigkeit 15 kN/m².
    Ob die wirklich drin sind, kann ich nicht sagen. Mit Sicherheit ist keine Mörtelgruppe III vorhanden. In der ganzen Siedlung wurde seinerzeit mit Sand mangelnder Qualität und dazu noch im Überschuss gearbeitet. Der Putz ist zum Teil mit dem Finger entfernbar, der Mörtel ist nicht viel resistenter.
    Den genauen Durchfeuchtungsgrad (z.B. in Bezug auf die Trockenmasse) kann ich Ihnen nicht angeben. Qualitativ aber ist festzustellen, dass sich die Putzoberfäche feucht anfühlt und die Tapeten feucht, nicht nass, waren. Außerdem brauchte die Durchfeuchtung der Tapete eine gewisse Zeit, im unteren Wandbereich vielleicht drei, vier Monate. Das kann aber auch mit dem allmählichen Feuchteaufstieg zu tun gehabt haben.
    • Name:
    • Tino Schatz
  4. Ursachenforschung: Kondensfeuchte vs. aufsteigende Feuchtigkeit

    Wenn's günstig werden soll, dann lassen Sie vorher untersuchen
    ob es tatsächlich von unten kommt. Wenn es vor 2 Jahren noch trocken war, besteht ja auch die Möglichkeit, dass es Kondesnfeuchte ist, die durch eine geänderte Nutzung entstanden ist. (Aber lassen sie keine Schnellmessung machen, das taugt in den wenigsten Fällen) Vielleicht hilft Ihnen schon ein Lufttrockner (lesen sie mal nach bei Isarbautenschutz oder "Bromm")
    Wenn es gescheit werden soll, ist das meiner Meinung nach nichts für Selbermacher. Lassen Sie das MEM lieber im Baumarkt stehen. Das funktioniert nur bis zu einem gewissen Feuchtigkeitsgehalt. Und den können sie kaum fühlen. Dann müssen andere Produkte eingesetzt werden oder es muss vorgetrocknet werden ...
    Kann was taugen: Silane machen Ihren Porenraum wasserabweisend. Es gibt aber auch (gleichteure) Produkte, die verengen noch zusätzlich den Porenraum. Googlen Sie mal nach "Venzmer" der hat einiges dazu geschrieben. Aber Vorsicht das gibt ein paar ausgefüllte Abende des Literaturstudiums.
    zu 2 Natürlich auf alle Fälle. Wenn schon zu nass, dann kommt da kein Wirkstoff mehr hin (i.a., ansonsten Vorbehandlung etc. siehe oben) Messen sie mal die Lufttemperatur/Luftfeuchtigkeit
    und wenn irgendmöglich die Temperatur der Wandoberfläche. Vielleicht ist der Aufwand ja gar nicht nötig. Grüße
  5. Feuchtigkeit im Mauerwerk: Kondensation ausschließen – Analyse!

    Präzisierung der Fragen
    Zunächst mal vielen Dank für die ersten Reaktionen.
    An Herrn Müller:
    Falsches Lüften/ Kondensation kann man aus verschiedenen Gründen ausschließen:
    a) Tritt die aufsteigende Feuchte nur in einem bestimmten Bereich auf
    b) Steigt sie wirklich allmählich hoch
    c) Ist der Raum seit Hausbezug vor 2 Jahren durch einen modernen Luftraumentfeuchter und zusätzlich installierte Hygrometer "feuchtetechnisch" unter Kontrolle.
    Ich möchte meine Ausgangsfragen aber noch etwas konkretisieren:

    1) Gibt es vergleichende Untersuchungen a'la Stiftung Warentest, in denen verschiedene Injektionsprodukte für eine nachträgliche Horizontalsperre getestet worden sind?
    Und zwar hinsichtlich Wirksamkeit und einzuhaltender Randbedingungen (Art des Mauerwerks, vorhandene Feuchtigkeit etc.)

    2) Wer kann mir einfach nur in paar häufig verwendete Produkte nennen, vielleicht mit Hinweisen auf eigene Erfahrungen oder Hinweisen auf technische Unterlagen (beispielsweise Prüfberichte zu bauaufsichtlichen Zulassungen)?

    3) Wer weiß von wissenschaftlichen Arbeiten, in denen der Einsatz solcher Injektionsmethoden untersucht worden ist? Auch hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen ...
    Abschließender Hinweis:
    ich beabsichtige nicht, über dieses Thema zu promovieren!
    Ich möcht nur ein wenig konkretere, aus der Praxis oder der Forschung gewonnene Informationen erhalten, die das Injizieren zur nachträglichen Feuchtesperre betreffen.

  6. Materialtipp: Verkieselungsprodukte als Alternative zu Kiesol?

    Ohne den Anspruch auf Vollständigkeit
    Gute Referenzen hat z.B. Fa Remmers mit "Kiesol"
    Ähnliche Wirkstoffkombinationen gibt es woanders auch, meis günstiger unter dem Stichwort Verkieseler. z.B. Mautrol von Köster, Horizontalstop von Heyen ... Je länger Sie suchen, um so mehr Produkte werden Sie finden.
    Fa. Arcan stellt auch verschiedene Produkte in der Richtung her.
    Vergleiche kenn ich nur aus der Fachliteratur zu verschiedenen wirkstoffkombinationen ohne Nennung von Produktnamen.
    Venzmer ist einer derjenigen, die sich mit dem Thema beschäftigt haben, die meisten Produkte wirken, allerdings müssen sie richtig angewandt werden.
    Mein Tipp: 14er Bohrer, waagrechte Bohrung. und dann Crisin von Köster mittels Docht einbringen. Das System ist relativ Narrensicher, vom Material her hochwertig, das Dochtverfahren hat den Vorteil, dass keine Flüssigkeit in Hohlräumen und Rissen versickert. Köster lässt das Produkt soeben auf die Anwendbarkeit bei über 80 % Feuchtegehalt überprüfen.
    Günstiger, bei gleicher Vorarbeit: Injektionsgel von FTB, ein belgischer Hersteller.
    Sollten Sie noch mehr zu Literatur etc. wissen wollen, schicken Sie mir am besten eine E-Mail mit Te. -Nr. sonst tippt man sich noch die Finger wund Gruß
  7. Feuchtekontrolle: Raumklima vs. Ursachenforschung im Mauerwerk

    Foto von Edmund Bromm

    Ist eine nachträgliche Horizontalabdichtung bei einem Haus aus 1965 notwendig?
    Es ist immer wieder erstaunlich, dass über ein Verfahren diskutiert wird aber die Ursache nicht erforscht wird.
    Herr Schatz Sie haben angegeben, dass Sie den Raum wegen der Feuchte kontrollieren.
    Dies ist nicht ganz so einfach. Die Feuchte im Raum kann selbstverständlich mit einem guten Hygrometer erfasst werden, aber zeichnet dieses Gerät auch Schwankungen auf?
    Diese können z.B. extrem sein und was dann gemessen wurde  -  muss mit der Temperatur im Raum  -  aber auch mit der Wandoberflächen verglichen werden.
    Dass dabei eher Tauwasser entsteht als "aufsteigende" Feuchte ist für mich logisch.
    Dazu brauche ich jedoch noch mehr Info.
    Vorab jedoch noch: Bei Beton  -  als Fundament  -  gibt es keine aufsteigende Feuchte!
    Dazu habe ich schon viel geschrieben. Siehe auch Bauphysik Beitrag 105 und weiter unter: aufsteigende Feuchte Bromm reick.
    Es hilft sicher auch noch der Beitrag 1261 bei Keller:
    Was ist die optimale Luftfeuchtigkeit?
    Weitere Empfehlung: richtig Lüften!
    Bitte auch nochmals bei meiner Homepage nachlesen unter Schriften.
    Im übrigen, es gibt sehr wohl Testverfahren zu den Injektionsmaterialien bei der WTAAbk..
    Siehe hierzu: WTA.de und ein wenig einlesen.
    Ein Satz ist mir noch wichtig: Wo ein Körper ist kann kein zweiter sein!
  8. Oberflächentemperatur prüfen: Kondensation als Ursache ausschließen

    Zunächst mal vielen Dank, Herr Müller, Herr Bromm
    bevor ich selber das Bohrwerkzeug in die Hand nehme, werde ich Dank Ihrer Anregungen doch noch einige Erkundigungen einziehen.
    Sicherheitshalber werde ich als erstes die Oberflächentemperatur der Wand kontrollieren, um mögliche Oberflächenkondensationen auszuschließen.
    Meine Feuchtekontrolle im Raum durch Hygrometer und Luftraumentfeuchter hatte über einen langen Zeitraum nur geringe Schwankungen mit rel. Luftfeuchten um ca. 60 % im Sommerhalbjahr und ca. 50 % im Winterhalbjahr (Raum beheizt) ergeben. Also von daher rechne ich hier eigentlich nicht mit irgendwelchen Kondensationsüberraschungen.
    Etwas stutzig gemacht hat mich das Argument von Herrn Bromm, dass Betonfundamente das Aufsteigen von Feuchte behindern. Ich weiß aber erstens nicht, ob man sich bei Streifenfundamenten darauf verlassen kann. Und zweitens liegen die Feuchtbereiche an der Innenwand nahe einer Außenwand, die unser Reihenhaus vom Nachbarreihenhaus trennt. Die Gebäude befinden sich aber in einer Hanglage, das heißt, sie sind nicht auf einer Höhe, sondern höhenmäßig um ca. 1 m versetzt. Ich kann mit vorstellen, dass die Außenwand unseres (höherliegenden) Hauses bis auf das Fundamentniveau des tieferen Nachbarhauses heruntergeführt ist, sodass diese Wand bereits unterhalb unseres Kellerbodens bei defekter Vertikaldichtung Feuchtigkeit aufnehmen kann und über die Mauwerkskapillaren zu uns hochleitet.
    Den Hinweis auf die WTAAbk.-Broschüren habe ich dankbar zur Kenntnis genommen und werde mir entsprechendes Material zukommen lassen.
    Auch für den Hinweis auf das Produkt Crisin von Herrn Müller bedanke ich mich. Ich habe zwischenzeitlich mal die Preise abgefragt. Sie liegen mit rd. 300 € für ca. 15 Liter denn doch etwas höher als das Angebot im nahen Baumarkt, aber offensichtlich hat hier Qualität ihren Preis.
    Wahrscheinlich werde ich jetzt wie folgt Verfahren:
    1. Kontrolle der Wandtemperaturen (wenn ohne Befund, dann weiter)
    2. Entscheidung für Crisin o.ä. nach Überprüfung der WTA-Broschüre
    3. Beauftragung einer örtlichen Fachfirma (die das Mittel verwendet, für das ich mich entschieden habe) mit der Injektion auf ca. 2  -  3 m (am stärksten betroffener Bereich)
    4. Beobachtung der Wirkungen über das nächste Jahr
    5. evtl. späterer Einsatz auch an anderen Stellen.
    So weit  -  so gut.
    Herr Bromm, Ihren letzten Satz habe ich nicht verstanden.
    Mit den besten Grüßen
    • Name:
    • Tino Schatz
  9. Injektionsmittel: Kapillarwirkung bei wassergesättigtem Mauerwerk

    Foto von

    Wo ein Körper ist kann kein zweiter sein!
    Dies ist einer der wichtigsten Gesetze aus der Physik und drückt aus, dass wenn eine Kapillare mit Wasser gefüllt ist kein (auch noch so gutes) Injektionsmittel eingebracht werden kann.
    Da hilft auch kein Druck oder sonstiges Gezeters.
  10. Diskussion: Wirksamkeit von Injektionsmitteln im feuchten Untergrund

    Nun ja
    Herr Bromm, das Gesetz ist mir leider unbekannt, aber ich bin auch kein Physiker.
    Immerhin weiß ich jetzt wenigstens, weshalb ich noch nie eine Suppe versalzen habe. Man kann beliebig Salz zugeben, aber die Suppe nimmt das Salz einfach nicht an, weil ja da, wo ein Körper (Suppe, ungesalzen) ist, kein zweiter (Salz) sein kann ...
    Nein, Spaß beiseite, offensichtlich spricht da aus Ihnen der gestandene Praktiker und der traut der Wirksamkeit der Injektionsmittel bei feuchtem Untergrund nicht viel zu. Mir fehlt da jegliche Erfahrung. Dennoch werde ich an meiner Testfläche jetzt so vorgehen, wie zuvor beschrieben und dann mal sehen.
    Schöne Grüße
    • Name:
    • Tino Schatz
  11. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    ⚠️ Hinweis: Nachfolgender Text wurde von einem KI-System erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind - überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung. Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Horizontalsperre nachträglich: Methoden, Kosten & Erfahrungen

    💡 Kernaussagen: Die nachträgliche Installation einer Horizontalsperre erfordert eine sorgfältige Analyse der Ursachen für aufsteigende Feuchtigkeit. Kondensation sollte ausgeschlossen werden, bevor Injektionsverfahren in Betracht gezogen werden. Die Materialbeschaffenheit des Mauerwerks und der Durchfeuchtungsgrad sind entscheidend für die Auswahl der geeigneten Methode und Materialien. Eine umfassende Ursachenforschung ist unerlässlich, um langfristige Erfolge bei der Mauerwerkstrockenlegung zu erzielen.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Vor der Anwendung von Injektionsmitteln sollte gemäß Injektionsmittel: Kapillarwirkung bei wassergesättigtem Mauerwerk sichergestellt sein, dass das Mauerwerk die Mittel auch aufnehmen kann. Andernfalls ist die Wirksamkeit stark eingeschränkt.

    ✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Materialtipp: Verkieselungsprodukte als Alternative zu Kiesol? werden alternative Verkieselungsprodukte zu Remmers Kiesol genannt, die möglicherweise kostengünstiger sind.

    👉 Handlungsempfehlung: Beginnen Sie mit einer gründlichen Analyse der Feuchtigkeitsursache, wie im Beitrag Ursachenforschung: Kondensfeuchte vs. aufsteigende Feuchtigkeit beschrieben. Messen Sie die Oberflächentemperatur der Wand, um Kondensation auszuschließen (siehe Oberflächentemperatur prüfen: Kondensation als Ursache ausschließen). Lassen Sie den Durchfeuchtungsgrad des Mauerwerks bestimmen (Mauerwerk-Analyse: Durchfeuchtungsgrad für Horizontalsperre), bevor Sie sich für eine Methode zur nachträglichen Abdichtung entscheiden.

    Die Diskussion zeigt, dass die erfolgreiche Sanierung von Feuchtigkeitsschäden im Keller eine detaillierte Analyse erfordert. Die Wahl der richtigen Methode zur Mauerwerkstrockenlegung hängt stark von den spezifischen Gegebenheiten des Hauses (Baujahr, verwendete Materialien) ab. Eine pauschale Lösung gibt es nicht, daher ist die Expertise von Fachleuten ratsam, um die Ursache der aufsteigenden Feuchtigkeit zu identifizieren und die passende Horizontalsperre nachträglich einzubauen.

    Die Beiträge betonen die Wichtigkeit, Kondensationsfeuchte auszuschließen, bevor man aufsteigende Feuchtigkeit behandelt. Die korrekte Interpretation von Messwerten zur Luftfeuchtigkeit und Wandoberflächentemperatur ist entscheidend, wie im Beitrag Feuchtekontrolle: Raumklima vs. Ursachenforschung im Mauerwerk erläutert wird. Die Diskussion um die Wirksamkeit von Injektionsmitteln (siehe Diskussion: Wirksamkeit von Injektionsmitteln im feuchten Untergrund) zeigt, dass eine sorgfältige Vorbereitung und die Berücksichtigung physikalischer Gesetze unerlässlich sind.

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