Grundleitung abdichten: Durchdringung Bodenplatte gegen aufsteigende Feuchte schützen?
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Grundleitung abdichten: Durchdringung Bodenplatte gegen aufsteigende Feuchte schützen?

Hallo liebe Experten,
müssen Durchdringungen in Form von Grundleitungen, welche von unten durch eine Bodenplatte gehen besonders gegen ggf. aufsteigende Feuchte abgedichtet werden? Wenn ja, wie? Mir ist mal was von Brunnenschaum erzählt worden, der ist aber ganz schön teuer! Unsere Baufirma meinte, man müsste diese Leitungen nicht abdichten. Bitte um Ihre Hilfe!
Vielen Dank!
MfG Marcel Ramus
  • Name:
  • Marcel Ramus
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    ⚠️ Hinweis: Nachfolgender Text wurde von einem KI-System erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind - überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung. Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

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    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Unzureichende Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung im Gebäude führen.

    GoogleAI-Analyse

    Ich empfehle, Durchdringungen von Grundleitungen durch die Bodenplatte sorgfältig gegen aufsteigende Feuchtigkeit abzudichten. Andernfalls kann Feuchtigkeit in das Gebäude eindringen und zu Schäden führen.

    Mögliche Abdichtungsmethoden:

    • Dichtungsmanschetten: Diese werden um die Rohre gelegt und mit der Bodenplatte verklebt.
    • Quellfähige Dichtstoffe: Diese Dichtstoffe quellen bei Kontakt mit Wasser auf und dichten so die Fuge ab.
    • Injektionsverfahren: Bei bestehenden Gebäuden kann ein Injektionsverfahren angewendet werden, bei dem ein Dichtmittel in die Fuge zwischen Rohr und Bodenplatte injiziert wird.

    Brunnenschaum ist zwar eine Option, aber es gibt möglicherweise kostengünstigere und effektivere Alternativen. Achten Sie darauf, dass die verwendeten Materialien für den Kontakt mit Erdreich und Feuchtigkeit geeignet sind.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung beraten, um die geeignete Abdichtungsmethode für Ihre spezifische Situation zu ermitteln.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Grundleitung
    Eine Grundleitung ist ein Abwasserrohr, das das Abwasser vom Gebäude zum öffentlichen Kanalnetz transportiert. Sie liegt in der Regel unterhalb der Bodenplatte. Verwandte Begriffe: Abwasserleitung, Kanalisation, Fallrohr.
    Bodenplatte
    Die Bodenplatte ist die tragende Grundlage eines Gebäudes, die direkt auf dem Erdreich aufliegt. Sie besteht meist aus Stahlbeton. Verwandte Begriffe: Fundament, Kellerdecke, Fundamentplatte.
    Aufsteigende Feuchte
    Aufsteigende Feuchte ist Feuchtigkeit, die durch Kapillarwirkung aus dem Erdreich in das Mauerwerk oder die Bodenplatte eindringt. Sie kann zu Schäden an der Bausubstanz führen. Verwandte Begriffe: Kapillarwirkung, Mauerfeuchtigkeit, Feuchtigkeitsschaden.
    Dichtungsmanschette
    Eine Dichtungsmanschette ist ein ringförmiges Dichtungselement, das um ein Rohr gelegt und mit dem Bauwerk verklebt wird, um eine wasserdichte Verbindung herzustellen. Verwandte Begriffe: Rohrmanschette, Dichtring, Dichtung.
    Quellfähiger Dichtstoff
    Ein quellfähiger Dichtstoff ist ein Material, das bei Kontakt mit Wasser aufquillt und so eine Fuge oder einen Spalt abdichtet. Verwandte Begriffe: Quellband, Dichtmasse, Fugendichtstoff.
    Injektionsverfahren
    Ein Injektionsverfahren ist eine Methode, bei der ein flüssiges Material unter Druck in ein Bauteil eingebracht wird, um Risse oder Hohlräume zu füllen und abzudichten. Verwandte Begriffe: Rissverpressung, Injektion, Sanierung.
    Brunnenschaum
    Brunnenschaum ist ein spezieller Polyurethanschaum, der zur Abdichtung von Brunnen und anderen Bauwerken im Erdreich verwendet wird. Er ist wasserdicht und beständig gegen Verrottung. Verwandte Begriffe: PU-Schaum, Montageschaum, Dämmschaum.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum müssen Grundleitungen abgedichtet werden, wenn sie durch die Bodenplatte führen?
      Durchdringungen in der Bodenplatte stellen potenzielle Schwachstellen dar, durch die Feuchtigkeit aus dem Erdreich ins Gebäude eindringen kann. Eine Abdichtung verhindert dies und schützt vor Feuchtigkeitsschäden.
    2. Welche Materialien eignen sich zur Abdichtung von Grundleitungen?
      Geeignete Materialien sind Dichtungsmanschetten, quellfähige Dichtstoffe und spezielle Injektionsmittel. Wichtig ist, dass die Materialien für den Kontakt mit Erdreich und Feuchtigkeit geeignet sind.
    3. Kann ich die Abdichtung selbst durchführen oder sollte ich einen Fachmann beauftragen?
      Für eine fachgerechte Abdichtung ist es ratsam, einen Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung zu beauftragen. Dieser kann die geeignete Methode auswählen und die Abdichtung fachgerecht ausführen.
    4. Was kostet die Abdichtung einer Grundleitung?
      Die Kosten für die Abdichtung einer Grundleitung variieren je nach Methode und Aufwand. Ein Fachbetrieb kann Ihnen einen Kostenvoranschlag erstellen.
    5. Welche Folgen hat eine fehlende oder mangelhafte Abdichtung?
      Eine fehlende oder mangelhafte Abdichtung kann zu aufsteigender Feuchtigkeit, Schimmelbildung und Schäden an der Bausubstanz führen.
    6. Wie erkenne ich, ob meine Grundleitung undicht ist?
      Anzeichen für eine undichte Grundleitung können feuchte Stellen im Keller, Schimmelbildung oder ein muffiger Geruch sein.
    7. Was ist Brunnenschaum und wofür wird er verwendet?
      Brunnenschaum ist ein spezieller Polyurethanschaum, der zur Abdichtung von Brunnen und anderen Bauwerken im Erdreich verwendet wird. Er ist wasserdicht und beständig gegen Verrottung.
    8. Gibt es spezielle Normen oder Richtlinien für die Abdichtung von Grundleitungen?
      Ja, es gibt verschiedene Normen und Richtlinien, die die Anforderungen an die Abdichtung von Bauwerken regeln. Ein Fachbetrieb kennt diese und kann sie bei der Ausführung berücksichtigen.

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  2. Grundleitung abdichten: Keine Abdichtung bei WU-Beton nötig?

    Abdichtung nur bei WU-Beton notwendig
    Spezielle Durchführungen wie z.B. von Doyma sind nur bei Kellern in WU-Betonbauweise notwendig. Bei nicht unterkellerten Bodenplatten ist die Wahrscheinlichkeit, dass mitten in der Bodenplatte von unten Wasser kommt, gleich Null. Wir haben um die Rohrdurchführungen immer einen Streifen alukaschierte Mineralwolle gewickelt, damit sie nicht starr einbetoniert werden  -  macht sich ganz gut.
  3. Aufsteigende Feuchte: Kapillarwirkung an Grundleitungen beachten!

    schon mal was von Kapillare gehört?
    die steigen auch an einer nicht abgedichtetem Abflussrohr hoch.
    Die alukaschierte Mineraldämmung beschleunigt das steigend der Feuchtigkeit.
    MfG
    Yilmaz
  4. Kapillare: Definition – Haargefäße im menschlichen Körper

    klar habe ich von Kapillare gehört!
    Zitat Gesundheitsnetzwerk: Kapillare, auch Haargefäße genannt, sind die kleinsten Bluttransportwege; jeder von ihnen hat einen Durchmesser von nur sieben bis zehn Tausendstel Millimeter.
  5. Bodenplattendurchdringung: Abdichtung nach DIN 18195 erforderlich?

    Hallo Yilmaz (!)
    tut weh gell? ... ich mein hier so nen Krampf
    lesen zu müssen (!)
    • Bodenplattendurchdringungen und Doyma ... ich wage zu

    bezweifeln dass man überhaupt weiß wie das auszusehn hat (!)

    • Bodenplattendurchdringungen dessen Rohre mit Mineralwolle

    ummantelt sind ... und was ist mit der erforderlicher Abdichtung
    nach 18195 falls kein Keller vorhanden? ... dass Anschlussdetail
    muss man sich mal geben ... weil's immer schon so gemacht wurde
    muss es noch lange nicht richtig sein (!)

    • Bodenplattendurchdringungen mittels Aussparungen dessen

    Löcher man mit Brunnenschaum füllen möchte ... "aber" einem
    dann zu teuer erscheint (!)
    als Fachmann wird man bei den Zeilen hier sprachlos ...
    bleibt "nur" die Frage ... soll man wegschaun "oder"
    mal "hier" richtig aufschrein?
    "kopfschütteldende Grüße"

  6. Kapillarität: Feuchtigkeitstransport in Mineralwolle erklärt

    Kapillarität
    dies hat was mit Oberflächenspannung in engen Röhren, Spalten usw. zu tun. Durch die Adhäsionskraft steigt die Flüssigkeit in den Spalten nach oben. Dies ist ein ganz normaler Vorgang und wird auch bei einer Mineralwolle (saugt sich auf) stattfinden. Da aber kein WU-Beton eingebaut wird, ist davon auszugehen, dass kein Wasser ansteht, es wird also nur sehr wenig Feuchtigkeit nach oben steigen, wenn überhaupt. Falls sich die Gegebenheiten ändern, ist dies natürlich dahin und eine Stelle an der Feuchtigkeit aufsteigen wird.
    Gruß
    Schmoll
  7. Mineralwolle an Rohrdurchführungen: Feuchtigkeitsproblematik

    Lieber Gott, lass es Verstand regnen ...
    => "Wir haben um die Rohrdurchführungen immer einen Streifen alukaschierte Mineralwolle gewickelt, damit sie nicht starr einbetoniert werden  -  macht sich ganz gut.
    "<=
    Ja, macht sich gut als Mangel und als Ursache für heftige Bauschäden! Schade, dass es auf dem Bau keine Lizenzen gibt, sonst könnt man die jetzt entziehen lassen!

    =>" Da aber kein WU-Beton eingebaut wird, ist davon auszugehen, dass kein Wasser ansteht, es wird also nur sehr wenig Feuchtigkeit nach oben steigen, wenn überhaupt. <= "
    HIIIIILFE
    Nicht nur, dass WU-Beton alleine nichts bedeutet. Was glauben Sie, wie viele BU's nicht wissen (wollen), was sie beim Bau von Bodenplatten eigentlich tun.
    Und dann sollte man mal seine Bauphysikunterlagen mal wieder hernehmen und sich über Dampfdruckgefälle informieren.

    Ich raff es manchaml wirklich nicht mehr.

  8. Grundleitung: Dichteinsatz oder Flanschrohr für Durchführung!

    Erst mal tief durchamten, sonst kippt hier noch jemand um.
    Erst mal tief durchamten, sonst kippt hier noch jemand um.
    Erst mal tief durchamten, sonst kippt hier noch jemand um.
    Wer das möchte, kann aus allem eine Wissenschaft machen. Bevor man sich über Wortspiele Gedanken macht, sollte erst mal ein Lösungsvorschlag dargelegt werden. Für Rohrdurchführungen eignen sich Mantelrohre oder Kernbohrungen mit Dichteinsatz bzw. Flanschrohre mit Dichtflansch z.B. Produkte von Herstellern wie Elvermann, Doyma, Kraso usw. Es lässt sich aus dem Begriff WU-Beton für mich ableiten, dass hier kein Wasser ansteht, dass ein WU-Beton wasserundurchlässiger Beton nicht wasserdicht ist, ist schon klar und es viel Unterschiede zwischen einer weißen und einer schwarzen Wanne (kein Feuchtigkeitstansport) gibt auch. Ich gehe davon aus dass eine Dampfsperre eingebaut wurde. Und ja habe davon gehört, dass das Dampfdruckgefälle in der Mehrzahl der Fälle in Richtung Haus geht.
  9. Grundleitung: Fehlende Dampfsperre = schadenträchtige Konstruktion!

    Da ganz oben steht ...
    "Unsere Baufirma meinte, man müsste diese Leitungen nicht abdichten. "
    = Pfusch, = keine (zumindest keine durchgehende) Dampfsperre = schadenträchtige Konstruktion.
    ALLE anderen Aussagen sind irreführend und somit nicht dienlich!

    btw
    Auch eine WW braucht Dampfsperren bei entsprechender Nutzung

  10. WU-Beton: Nur bei zu erwartendem Wasserstand notwendig?

    Ach ja ...
    Wenn kein Wasser ansteht, warum dann WU-Beton?
    DEN nimmt man doch eigentlich nur, wenn Wasser zu befürchten ist, oder?
  11. Kein WU-Beton: Kein anstehendes Wasser zu befürchten?

    Da KEIN WU-Beton verwendet.
    Somit sollte auch kein Wasser anstehen und ja den nimmt man wenn Wasser befürchtet ist. Jetzt alles zu Ihrer Zufriedenheit?
  12. Grundleitung: Randbedingungen für Abdichtung unklar!

    nur mal als Hinweis
    dass der Fragesteller in seiner Eingangsfrage keinerlei Angaben zu den Randbedingungen trifft, kein Wort von WU-Beton, kein Wort zu Bodenbedingungen, wir wissen nicht mal, ob es um die Bodenplatte vom EGAbk. oder vom KG geht. Nur, dass er ein Loch in der Bodenplatte hat wo eine Grundleitung durchgeht. Sonst nix, nix, nix. Und er hat sich ja auch nie mehr gemeldet und ergänzende Angaben gemacht. Alles andere hat sich hier aus der Diskussion eingeschlichen. Na ja, hoffen wir mal, dass er nicht auf Herrn Dannemann hört.
    Grüße vom Wasserbauingenieur aus Köln
  13. WU-Beton: Kein Hinweis auf fehlenden Einbau!

    Ergänzung
    @ Herrn Schmoll: aber es gibt auch keinen Hinweis, dass kein WU-Beton eingebaut wurde.
  14. Grundleitung abdichten: Entwicklung der Diskussion

    Danke Herr Abt,
    was sich so alles aus einer kleinen Frage entwickeln kann🙂
    Noch einen schönen Tag.
    Grüße
  15. Rohrdurchführung: Mantelrohre, Kernbohrungen, Dichteinsätze

    irgendwie
    iss des ned mein FILM (!)
    Zitat:

    =>"Für Rohrdurchführungen eignen sich Mantelrohre oder Kernbohrungen mit Dichteinsatz bzw. Flanschrohre mit Dichtflansch z.B. Produkte von Herstellern wie Elvermann, Doyma, Kraso usw. Es lässt sich aus dem Begriff WU-Beton für mich ableiten<="
    Vergleich mit Eingangsfrage:
    Zitat:

    =>"müssen Durchdringungen in Form von Grundleitungen, welche von unten durch eine Bodenplatte gehen besonders gegen ggf. aufsteigende Feuchte abgedichtet werden? "<=
    1.) Kernbohrungen?
    2.) Flanschrohre mit Dichtflansch?
    am Donnerstag soll Schnee fallen ... lasst und lieber
    über's Wetter reden (!)

  16. WU-Beton Keller: Keine Abdichtung an Durchdringungspunkten!

    Ach Du lieber Gott ...
    Jetzt habe ich aber anscheinend eine wirklich grundsätzliche Diskussion ausgelöst. Tut mir leid, dass ich mich jetzt erst wieder melde, war im schönen Europa unterwegs ...
    Also, es geht um eine Kellersohle bei welcher WU-Beton eingebaut wurde aber an den Durchdringungspunkten (6 Stück) keine Maßnahmen getroffen wurden um diese abzudichten. Es wurden lediglich Schweißbahnen aufgebracht (G200?). Die Rohre wurden einfach einbetoniert. Unser Haus steht in der Nähe eines Baches, das Grundwasser ist ca. 1,50 m unter unserem Keller. Ich bräuchte eine Möglichkeit den offensichtlichen Schaden in Grenzen zu halten und die Löcher dicht zu bekommen. Könnte der Brunnenschaum eine Lösung sein?
    Vielen Dank nochmal an alle die sich hier an diesem Beitrag beteiligen.
    MfG Marcel
    • Name:
    • Marcel Ramus
  17. Grundleitung: Konkrete Angaben für Antworten erforderlich!

    dann erst mal die Rahmenbedingungen
    Hallo, na dann willkommen zurück in der Heimat.
    Leider sind deine Angaben immer noch nicht konkret genug, damit hier brauchbare Antworten kommen.
    Erst einmal:
    1. wie baust du, mit eigenem Planer und Bauunternehmer, mit Planer und Generalunternehmer oder mit Bauträger?
    2. Gibt es ein Baugrundgutachten?
    3. Gibt es eine Aussage zum maximal zu erwartenden Wasserstand, nicht zum höchsten jemals gemessenen, sondern zum höchsten zu erwartenden sogenannten Bemessungswasserstand?
    4. Gibt es eine Statik? Was sagt die?
    5. Einsatz von WU-Beton sagt gar nix! Ist der Keller als Wanne konzipiert? Wenn ja als schwarze oder weiße Wanne?
    6. Wo sind die Schweißbahnen, auf der Bodenplatte oder an den Kellerwänden?
    7. Aus welchem Werkstoff sind die Rohre? Sind sie fest einbetoniert oder mit irgendwas umwickelt?
    8. "Offensichtlicher" Schaden? Wurde wirklich schon Schaden festgestellt oder nur Mangel vermutet?
    Grüße vom Wasserbauingenieur aus Köln
  18. Grundwasserstand: Nachbars Messungen als Grundlage ausreichend?

    Rahmenbedingungen ...
    Hallo,
    zu 1. : wir bauen mit Bauträger
    zu 2. : nein
    zu 3. : der Grundwasserstand liegt ca. 1,5 m unter der Sohlplatte, mein Nachbar hat mal den Wasserstand über längere Zeit (ein paar Jahre) gemessen. Danach hatten wir unsere Bodenplatte ausgelegt. Es wird i.d.R. kein Wasserstand höher als ca. 1,0 m unter der Platte erwartet. Bei Hochwasser im Vorfluter kann es aber mal zu einer "Spitze" kommen, die höher liegt. Ist aber in den letzten Jahren nicht vorgekommen.
    zu 4. : Ist in Statik nicht berücksichtigt. Da wurden normale Gründungsverhältnisse angenommen.
    zu 5. : da bin ich nicht so firm. Die haben eine Bodenplatte gegossen und dann gemauert.
    zu 6. : Die Schweißbahnen sind außen an den Kellerwänden und auf der Bodenplatte vollflächig verschweißt außer an den Stellen, wo die Grundleitungen durchdringen.
    zu 7. : Die Rohre sind normale HT-Rohre und im unteren drittel der Platte fest einbetoniert. Im oberen Bereich wurde Sie mit Steinwolle umwickelt, welche ich aber entfernt habe, weil sie "klatsch-nass" war. Das lag aber eher am Regen als am Grundwasser!
    zu 8. : Es wurde noch kein Schaden festgestellt. Aber ich vermute, dass sich eine Kapillarität einstellen kann und somit Feuchtigkeit in meinen Fußbodenaufbau zieht. Warum sonst verschweiße ich denn den kompletten Keller, wenn ich dann an den Stellen nicht dicht machen kann!?
    Grüße aus Kassel
    Marcel
    • Name:
    • Marcel Ramus
  19. Bauträger: Bodengutachten für Kellerabdichtung dringend empfohlen!

    Oh oh ...
    BT? Oder ist es Ihr Grundstück? Dann eher Generalübernehmer!
    Beim Bauträger wird es schwer, weil der für sich baut und Ihnen ein Stück Haus verkauft (das nichtsdestotrotz mängelfrei sein sollte!)
    Sich zu Grundwasserverhältnissen in Bachnähe auf Nachbars Messungen (Brunnen?) zu verlassen, ist mehr als mutig.
    Ganz schnell ein Bodengutachten nachholen lassen!

    Der Kellerboden ist vollflächig gegen Wasser abzudichten  -  in welcher Form hängt am zu erwartenden Lastfall (siehe oben).

    Abdichtungen sind zu planen  -  vor der Ausführung, nicht während oder nach der Kellererstellung.

    Rohrdurchführungen sind im'n das Konzept einzubeziehen. Es gibt z.B. von Doyma geeignete Manschetten.

    Die Abdichtung der Wände ist ebenfalls mit zu planen.

    Wenn die Rohre unter der Sohle laufen ist dies ein Indiz, dass in den Keller Abflüsse Solen  -  Rückstausicherung?

    Das ganze scheint mal wieder ein typischer Fall von "MachMaMal" zu sein.

  20. Bauträgervertrag: Qualität der Ausführung entscheidend!

    das Problem liegt woanders
    OK , danke für die ausführlichen Antworten. Wobei sich allerdings alles aus der 1. Antwort ergibt. Wenn ihr mit Bauträger baut, baut ihr gar nicht, sondern die Firma macht was sie will und verkauft euch nachher ein fertiges Produkt (Haus). Welche Qualität man dann fordern darf, ergibt sich primär aus dem Vertragstext. d.h. je besser der ist, desto größer ist die Chance, dass man ein ordentliches Produkt erhält.
    Dies ist wichtiger als alle technischen Details. Und letztendlich sollte es ja der Vorteil eines Bauträgers sein, dass man sich um die technischen Dinge nicht kümmern muss. In der Realität sieht das oft anders aus.
    Wichtigste Empfehlung für alle Bauträgerkunden ist daher, sich für die vermutlich größte Privatinvestition des Lebens einen Fachmann an seine eigene Seite zu holen. D.h. mit eigenem Geld selbst bezahlt und nicht am Tropf deines wirtschaftlichen Gegners (Bauträger) hängend. Wenn man Glück hat, lässt der Bauträger diesen Fachmann dann mitreden, er muss es allerdings i.d.R. nicht, denn einen Anspruch auf Soll-Ist-Vergleich gibt es erst bei der Abnahme! Da wäre es dann aber meistens zu spät
    Aufgabe für den eigenen Fachbeistand ist es, die fachlichen Defizite zu erkennen, die sich aus den Antworten zu 2 bis 7 erahnen lassen.
  21. Bauträger: Tendenz zur gleichen Problematik

    Ralf war schneller
    aber Tendenz zeigt ja in gleiche Richtung.
  22. Grundleitung abdichten: Brunnenschaum als Notlösung geeignet?

    was soll ich tun?
    Danke für Ihre Antworten. Muss jetzt erstmal in mich gehen und mal schauen, wie ich da jetzt wieder raus komme und wie ich da mit dem Bauträger eine Lösung hinbekommen kann.
    Was ist denn eine Notlösung?
    Kann man denn nicht den Brunnenschaum als Notlösung einbauen?
    • Name:
    • Marcel Ramus
  23. Brunnenschaum: Anwendungsgebiete und Unverträglichkeiten beachten!

    Mal bitte ...
    die Anwendungsgebite von "Brunnen"Schaum beachten und in diesem Link mal die Unverträglichkeiten beachten.

    Machen sollten Sie zweierlei.
    Sich einen eigenen Baubegleiter dazu holen und den Bauträger/Generalübernehmer auffordern, Mängel abzustellen.

  24. HT-Rohre: Steinwolle im Keller – Ursache Regen, nicht Grundwasser?

    "hmmm"
    Zitat:

    =>"zu 7. : Die Rohre sind normale HT-Rohre und im unteren drittel
    der Platte fest einbetoniert. Im oberen Bereich wurde Sie mit
    Steinwolle umwickelt, welche ich aber entfernt habe, weil sie
    "klatsch-nass" war. Das lag aber eher am Regen als am
    Grundwasser! "<=

    1.) definieren Sie mal bitte normale HT-Rohre ... welche
    Farbe haben diese Rohre?
    2.) welchen Durchmesser haben diese Rohre?
    3.) wie stark ist die Bodenplatte? ... ist die Bodenplatte
    bewehrt?
    4.) wie viele Leitungen liegen (in?) der Bodenplatte ...
    bitte Angabe in Meter
    5.) und die alles entscheidende Frage wohin gehen die
    HT-Rohre?
    Zitat 2:

    =>"Die Schweißbahnen sind außen an den Kellerwänden und auf der Bodenplatte vollflächig verschweißt außer an den Stellen, wo die Grundleitungen durchdringen. " <=
    außer den Stellen wo die Grundleitungen durchdringen (!) ...
    und das kommt Ihnen selbst nicht spanisch vor?

  25. Bauherr sensibilisieren: Fachliche Unterstützung vor Ort nötig!

    spanisch kommt es ihm doch inzwischen vor
    Hallo Josef,
    da liegt vermutlich viel im Argen und es braucht eine fachliche Unterstützung vor Ort. Im Forum erreichbares Ziel ist doch erreicht: den Bauherrn (oder bei BT: "Hauskäufer") zu sensibilisieren. Deshalb habe ich die Details, die zu denken geben (wie HT-Rohre) bewusst gar nicht mehr angesprochen. Und auf die verzweifelten Nachfragen zum Brunnenschaum geh ich bestimmt nicht ein.
  26. Grundleitung: Mangel behoben – Dank für die Hilfe im Forum!

    Jetzt ist alles in Ordnung, Vielen Dank!
    Hallo liebe Experten,
    erstmal vielen Dank für die schnelle unkomplizierte Hilfe. Mir war das dann irgendwie etwas zu viel und ich habe einen Gutachter eingeschaltet. Also kurz gesagt, es lag ein Mangel vor der jetzt behoben wurde. Wie die das jetzt gemacht haben, weiß ich nicht genau!
    Aber ich muss sagen, wenn hier im Forum nicht so eine tolle Beteiligung wäre, dann hätte ich es wahrscheinlich so gelassen wie die es hingefuscht haben.
    Also, danke nochmal!
    • Name:
    • Marcel Ramus
  27. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    ⚠️ Hinweis: Nachfolgender Text wurde von einem KI-System erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind - überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung. Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Grundleitung abdichten: Schutz vor aufsteigender Feuchte in der Bodenplatte

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit der Abdichtung von Grundleitungen, die durch die Bodenplatte eines Kellers geführt werden, um aufsteigende Feuchte zu verhindern. Es wird erörtert, ob spezielle Maßnahmen erforderlich sind, insbesondere im Zusammenhang mit WU-Beton. Die Meinungen gehen auseinander, ob eine Abdichtung zwingend notwendig ist oder ob die Bodenbeschaffenheit und der Grundwasserstand eine Rolle spielen. Die Verwendung von Brunnenschaum als Abdichtungsmaterial wird ebenfalls diskutiert.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Grundleitung: Fehlende Dampfsperre = schadenträchtige Konstruktion! wird betont, dass eine fehlende oder nicht durchgehende Dampfsperre eine schadenträchtige Konstruktion darstellt.

    🔴 Kritisch/Risiko: Mehrere Beiträge, wie z.B. Bauträger: Bodengutachten für Kellerabdichtung dringend empfohlen!, weisen darauf hin, dass man sich bei Grundwasserverhältnissen in Bachnähe nicht auf Nachbars Messungen verlassen sollte und ein Bodengutachten ratsam ist. Zudem wird im Beitrag Bauträgervertrag: Qualität der Ausführung entscheidend! die Bedeutung eines guten Bauträgervertrags hervorgehoben, um die Qualität der Ausführung sicherzustellen.

    ✅ Zustimmung/Empfohlen: Im Beitrag Grundleitung: Dichteinsatz oder Flanschrohr für Durchführung! werden Mantelrohre oder Kernbohrungen mit Dichteinsatz bzw. Flanschrohre mit Dichtflansch als geeignete Lösungen für Rohrdurchführungen genannt.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, die spezifischen Randbedingungen des Bauvorhabens zu berücksichtigen, ein Bodengutachten erstellen zu lassen und gegebenenfalls einen Fachmann hinzuzuziehen, um die geeigneten Abdichtungsmaßnahmen für die Grundleitungen festzulegen. Siehe auch Bauherr sensibilisieren: Fachliche Unterstützung vor Ort nötig!.

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