Feuchte Bruchsteinwand im Altbau ohne Keller: Drainage, Horizontalsperre oder Injektion? Kostenvergleich
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Feuchte Bruchsteinwand im Altbau ohne Keller: Drainage, Horizontalsperre oder Injektion? Kostenvergleich

Hallo Experten, hier das geschilderte Problem:
Die Wände (Außenwände aus Bruchstein) und der Boden unseres über 100 Jahre alten, nicht unterkellerten Hauses sind feucht. Es wurde uns geraten, eine Drainage um das Haus herum legen zu lassen. Nun liegen uns Angebote verschiedener Landschaftsbauer vor. Der eine meint, das Anschließen der Drainagerohre sei ausreichend. Bruchsteine seien Natursteine und müssten "atmen" können. Eine zusätzliche Isolierung sei nicht erforderlich. Der andere bietet die Vorisolierung mit Flexschwämme, das Auftragen der Dickbeschichtung und das Anarbeiten von Schutzvlies mit an; Mehrkosten ca. 2.500,00 €. Welche Variante sollte warum durchgeführt werden? Ist die Drainage überhaupt zu empfehlen, oder wäre das nachträgliche Anlegen einer Horizontalsperre durch Injektion mit Harz die bessere Methode (Angebot liegt uns ebenfalls vor)? Oder sollte beides  -  Drainage und Injektion  -  gemacht werden?
  • Name:
  • O. Müller
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    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Feuchtigkeit im Mauerwerk kann zu Schimmelbildung führen, was gesundheitsschädlich sein kann.

    🔴 Gefahr: Durchfeuchtetes Mauerwerk kann die Bausubstanz schädigen und die Statik des Gebäudes beeinträchtigen.

    GoogleAI-Analyse

    Ich verstehe, dass Sie mit feuchten Wänden in Ihrem Altbau zu kämpfen haben. Da Ihr Haus nicht unterkellert ist und aus Bruchstein besteht, ist die Feuchtigkeitsproblematik komplexer.

    Drainage: Eine Drainage kann helfen, das von außen eindringende Wasser abzuleiten. Allerdings behebt sie nicht das Problem aufsteigender Feuchtigkeit. Achten Sie darauf, dass die Drainagerohre fachgerecht verlegt und an das Entwässerungssystem angeschlossen werden.

    Horizontalsperre: Eine nachträgliche Horizontalsperre verhindert das Aufsteigen von Feuchtigkeit im Mauerwerk. Es gibt verschiedene Methoden, wie z.B. Injektion mit Harz. Die Wirksamkeit hängt stark von der korrekten Ausführung und dem Zustand des Mauerwerks ab.

    Injektion: Bei der Injektion werden wasserabweisende Substanzen in das Mauerwerk eingebracht, um es abzudichten. Diese Methode kann in Kombination mit einer Drainage sinnvoll sein.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen, einen Bausachverständigen hinzuzuziehen, der die Ursache der Feuchtigkeit genau analysiert und Ihnen die geeigneten Sanierungsmaßnahmen empfehlen kann. Vergleichen Sie die Angebote verschiedener Fachbetriebe und achten Sie auf deren Qualifikation und Erfahrung.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Drainage
    Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser, um Bauwerke vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht aus Rohren, die das Wasser sammeln und abführen. Verwandte Begriffe: Dränung, Entwässerung, Sickerleitung.
    Horizontalsperre
    Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung im Mauerwerk, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit verhindert. Sie wird nachträglich eingebaut. Verwandte Begriffe: Kapillarbrechung, Mauerwerkssanierung, Injektionsverfahren.
    Injektion
    Die Injektion ist ein Verfahren, bei dem flüssige Substanzen in das Mauerwerk eingebracht werden, um es abzudichten oder zu verfestigen. Verwandte Begriffe: Injektionsmittel, Harzinjektion, Mauertrockenlegung.
    Bruchsteinmauerwerk
    Bruchsteinmauerwerk besteht aus unregelmäßig geformten Natursteinen, die ohne regelmäßige Schichtung vermauert werden. Es ist typisch für ältere Gebäude. Verwandte Begriffe: Natursteinmauerwerk, Feldsteinmauerwerk, Trockenmauer.
    Kapillarität
    Kapillarität beschreibt die Fähigkeit von Flüssigkeiten, in engen Spalten und Poren entgegen der Schwerkraft aufzusteigen. Im Bauwesen ist sie relevant für das Aufsteigen von Feuchtigkeit im Mauerwerk. Verwandte Begriffe: Oberflächenspannung, Adhäsion, Kohäsion.
    Schimmelbildung
    Schimmelbildung entsteht durch Feuchtigkeit und organische Materialien. Schimmelpilze können gesundheitsschädliche Sporen freisetzen. Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitsschaden, Mykose, Luftreinigung.
    Bausachverständiger
    Ein Bausachverständiger ist ein Experte, der Schäden an Gebäuden beurteilen und Sanierungsempfehlungen geben kann. Er verfügt über Fachkenntnisse in verschiedenen Bereichen des Bauwesens. Verwandte Begriffe: Gutachter, Bauingenieur, Architekt.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine Drainage und wie funktioniert sie?
      Eine Drainage ist ein System von Rohren, das um ein Gebäude verlegt wird, um das von außen eindringende Wasser abzuleiten. Sie besteht aus Drainagerohren, die in einem Kiesbett liegen und mit einem Vlies umwickelt sind, um das Eindringen von Erdreich zu verhindern. Das Wasser wird dann zu einem Sammelpunkt geleitet und abgeführt.
    2. Was ist eine Horizontalsperre und wie wird sie eingebaut?
      Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung, die in das Mauerwerk eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. Es gibt verschiedene Methoden, wie z.B. das Einbringen von Blechen, das Sägeverfahren oder die Injektion mit Harz. Die Wahl der Methode hängt von der Art des Mauerwerks und dem Grad der Durchfeuchtung ab.
    3. Was bedeutet Injektion bei der Sanierung von feuchten Wänden?
      Bei der Injektion werden wasserabweisende Substanzen in das Mauerwerk eingebracht, um es abzudichten. Dies geschieht durch Bohrlöcher, in die das Injektionsmittel unter Druck eingespritzt wird. Die Substanzen verdrängen das Wasser und bilden eine wasserabweisende Schicht.
    4. Welche Risiken birgt aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk?
      Aufsteigende Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung, Schäden an der Bausubstanz und einer Beeinträchtigung des Raumklimas führen. Zudem kann sie die Wärmedämmung des Gebäudes verschlechtern und somit zu höheren Heizkosten führen.
    5. Wie erkenne ich, ob eine Drainage richtig funktioniert?
      Eine funktionierende Drainage leitet das Wasser schnell und zuverlässig ab. Sie können dies überprüfen, indem Sie nach starken Regenfällen kontrollieren, ob sich Wasser in der Nähe der Fundamente ansammelt. Auch das Fehlen von feuchten Stellen an den Wänden kann ein Indiz für eine funktionierende Drainage sein.
    6. Welche Kosten sind mit einer Drainage verbunden?
      Die Kosten für eine Drainage hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Länge der Drainage, der Art des Bodens und den örtlichen Gegebenheiten. In der Regel müssen Sie mit Kosten im Bereich von mehreren tausend Euro rechnen.
    7. Kann ich eine Drainage selbst verlegen?
      Das Verlegen einer Drainage ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die Fachkenntnisse und Erfahrung erfordert. Ich empfehle Ihnen, diese Arbeit von einem Fachbetrieb ausführen zu lassen, um sicherzustellen, dass die Drainage richtig funktioniert und keine Schäden verursacht.
    8. Welche Alternativen gibt es zur Drainage?
      Alternativen zur Drainage sind z.B. die Vertikalabdichtung der Kellerwände, die Injektion des Mauerwerks oder die Installation einer Mauertrockenlegung. Welche Methode am besten geeignet ist, hängt von der Ursache der Feuchtigkeit und den örtlichen Gegebenheiten ab.

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    • Richtiges Lüften im Altbau
      Tipps zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden durch richtiges Lüften.
  2. Kellerabdichtung: Ursachenanalyse vor Sanierung – Feuchtigkeit im Altbau

    Foto von Edmund Bromm

    Welche Abdichtungsarbeiten sind im Keller machbar?
    Immer wieder gibt es heftige Diskussionen welche Abdichtungsarbeiten im Keller notwendig sind.
    Wenn Keller an der Innenseite feucht sind, dann empfehlen sehr viele Fachleute: da hilft nur außen aufgraben, abdichten, einbauen einer Drainanlage und dann auch noch alles mit einer Wärmedämmung versehen usw..
    Vorab sollte jedoch immer genau geprüft werden, woher denn die Feuchte kommt?
    Denn dies muss nicht immer von außen sein!
    Diese Feststellung ist jedoch nicht einfach, und ich kämpfe oft gegen viele alte Vorurteile. Wenn ich ein feuchtes Objekt besichtige, Stelle ich oft fest, dass eine Abdichtung überhaupt nicht möglich ist. Interessant ist, kaum jemand weiß, gegen welch drückendes Wasser, sollte abgedichtet werden und dann, auch noch wie?
    Wenn eine Abdichtung sinnvoll sein sollte, so müsste man darüber diskutieren, wie hoch denn das Wasser an der Außenseite anstehen könnte. Aber auch wie unter dem Haus eine Ergänzung dieser Abdichtung hergestellt werden könnte. Viele Hausbesitzer wissen überhaupt nicht, ob Stauwasser entstehen kann und kennen auch die Grundwasserstände nicht.
    Meine erste Frage ist oft, wie hoch steht das Wasser im Keller?
    Die Antwort ist meist  -  Wasser steht nicht im Keller, "nur" die Wände sind feucht.
    Dies wird dann davon abgeleitet, dass Wasser eindringen muss, wenn innen die Wände feucht sind. Dass es auch noch andere Möglichkeiten von Feuchteschäden im Keller gibt, ist oft erst nach einer längeren Diskussion verständlich.
    Ein Beispiel aus meiner Praxis.
    An einem großem Gebäudekomplex in der Bundeshauptstadt wurde die Planung für die Abdichtung von einem namhaften Planungsbüro durchgeführt. Bei der Diskussion ergab sich dann, dass die Abdichtung so ausgeführt werden solle, dass diese einen Wasserdruck von
    1,5 Meter standhalten müsste. Dies auch deswegen, weil in unmittelbarer Nachbarschaft ein Wasserlauf war. Dieses Gebäude war aus Ziegelstein gemauert und es war schon vorgesehen, dass als Abdichtung im Mauerwerkquerschnitt die Abdichtung mit Chromstahlplatten ausgeführt werden sollte. Nun ist zwar das Verfahren durch Eintreiben der Chromstahlplatten
    als eines der sichersten Verfahren gegen kapillare Saugfähigkeit anzusehen. Es ist jedoch nicht geeignet, um eine Abdichtung im Querschnitt gegen Wasserdruck herzustellen. Da Wasser (als Flüssigkeit" ja durch die Anschlussfugen zwischen den Chromstahlplatten eindringen könnte. Des weiteren wurde diskutiert wie dem Wasserdruck von 1,5 Meter Wassersäule entgegen gewirkt werden könnte. Dabei ergab sich, dass zumindest im Bodenbereich eine 75 cm starke Betonplatte eingebaut werden müsste um diesem Druck stand zu halten. Außerdem müssten auch die Wände in einer Art Wanne nach den statischen Erfordernissen wasserdicht angeschlossen werden. All diese Maßnahmen waren jedoch sowohl räumlich als auch technisch als sinnwidrig bezeichnet worden.
    Bei der weiteren Diskussion ergab sich, dass auch eine Abdichtung mit anderen Verfahren und Produkten nicht besser abschneiden könnte.
    Nach dieser Diskussion habe ich mir erlaubt zu fragen, wie oft der Keller im Laufe der letzten Jahre mit den Problemen eindringenden Wassers belastet wurde, dabei stellte sich heraus, dass in den letzten 100 Jahre nie Wasser eingedrungen ist. Hierbei zeigt sich natürlich wieder ganz deutlich, dass alleine wegen der spekulativen Stauwasserhöhe ein nicht zu vertretender Aufwand betrieben worden wäre.
    Es gab noch viele Diskussionen, aber ich konnte mich letztendlich durchsetzen, dass dann auf eine Abdichtung, sowohl im Mauerwerksquerschnitt als auch gegen aufstauendes oder drückendes Wasser ganz zu verzichten ist.
    Stattdessen konnte ich den Vorschlag einbringen, dass eine Instandsetzung mit dem I-Bau-System geeignet ist. Dabei handelt es sich um eine Instandsetzung der durch Feuchte und Salz geschädigten Wandinnenseite. Durch das Aufbringen einer dampfdichten Folie mit einem aufgebrachten Putzträger  -  auf den dann in der Regel mit Sanierputz eine trockene Oberfläche herzustellen ist.
    Eine Abdichtung an der Außenseite, sowie an der Unterseite im Mauerwerksquerschnitt könnte zwar auch eine "trockenere" Wand ergeben. Es bleibt die Frage, ob dies nachträglich technisch überhaupt herzustellen ist?
    Dabei ist zu berücksichtigen, dass trotz dieser sehr teuren Maßnahme (Abdichtung von außen) an der Innenseite die gleiche Problematik, nämlich die Tauwasserentstehung und damit der Wechsel zwischen  -  feucht und trocken  -  weiterhin stattfinden würde, was zu den bekannten Problemen führt. Nämlich, dass durch diesen Wechsel, Salze
    a) Feuchtigkeit (hygroskop) aufnehmen, und
    b) beim Abtrocknen einen sehr hohen Druck durch die Kristallisation aufbauen werden und weiterhin die Oberflächen zerstören.
    Der Bierkrug im Sommer gibt ein gutes Beispiel.
    Um zu verdeutlichen welche Problematik gelöst werden muss, gebrauche ich gerne den Vergleich: Man denke an einen schönen Biergarten, vor sich eine schöne kühle frische Maß und jedem wird sofort klar, dass der Maßkrug an der Außenseite beschlägt, d.h. es entsteht sehr schnell Tauwasser auf Grund der Feuchte in der warmen Luft und der kalten Oberfläche des Kruges. Wobei kein Mensch auf die Idee käme, diesen Krug an der Innenseite abdichten zu wollen, um an der Außenseite das Tauwasser wegzubringen.
    Neben den vielen eigenen Messungen, sowohl der Temperaturen als auch der Feuchte in Kellern, verweise ich insbesondere auf Arbeiten von Herrn Prof. Dr. J. Dreyer und Herrn Hecht von der TU in Wien. Denn daraus ergibt sich eindeutig, dass es bei Feuchteschäden im Keller sehr oft "nur" Tauwasserprobleme sind. Des weiteren beschäftigte sich Herr Prof. L. Weichert (ehemals Bundeswehrschule Neubiberg bei München), mit diesem Problemen (Feuchte- und Temperaturmessungen (Feuchtemessungen, Temperaturmessungen) an Gebäuden) und kam ebenfalls zu diesen Resultaten.
    Deren Ergebnisse sind bei meinen Überlegungen entscheidend mit eingeflossen, nach abwägen von Aufwand und Ergebnis, und insbesondere der Kosten eine Instandsetzungen "nur" noch von innen durchzuführen.
    Daraus kann abgeleitet werden, wenn es gelingt, dass die Salze in Lösung bleiben (die Mauer al - sofeucht bleibt) und auch die damit zusammenhängenden Kristallisationsprobleme an den Oberflächen wegfallen und außerdem die Feuchteabgabe in dem Raum verhindert wird, dann diese Keller gut und hochwertig zu Nutzen sind.
    Nur Nichtfachleute suggerieren den Hausbesitzern, dass durch die feuchte Wand die Mauern geschädigt werden. Da werden nur Ängste geschürt, es stimmt einfach nicht, denn weder der Ziegel noch der Mörtel fault. Logisch ist aber auch, dass es hinter Sanierputzsystemen (auch mit Dichtschlämmen) auch feucht bleibt. Wände "atmen" schließlich die Feuchte nicht aus.
    Noch ein Beispiel aus meiner Praxis
    Ich hatte 1982 den Auftrag einen feuchten Keller abzudichten. In diesen Keller ist mehrmals Wasser durch die Wand und den Boden eingedrungen. Das Haus war an ein bestehendes Gebäude (Denkmal) angebaut worden. Unter diesem Altbau konnte nicht aufgegraben werden und so - mit musste eine andere Lösung ausgeführt werden. Hier wurde eine innenliegende Drainanlage (Rinne ca. 10x10 cm) und eine Drainmatte am Boden (ähnlich wie bei einem begrünenden Dach) einem an einen Pumpensumpf angeschlossen. Nun läuft gelegentlich die Pumpe und befördert das eindringende Wasser aus dem Haus. Seitdem wird dieser Raum hochwertig genutzt.
    Letztendlich wird die von unserer Firma seit über 25 Jahren gemachte Erfahrung mit dem I-Bausystem bestätigt, dass durch eine sogenannte Innen-Instandsetzung die Mauer zwar feucht bleibt, aber damit eine kostengünstige und sichere Sanierungsmöglichkeit möglich ist.
    Was hilft eigentlich eine Drainanlage?
    Hierzu wird sehr oft kontrovers diskutiert.
    Ab wann ist eine Drainanlage sinnvoll?
    Ab wann ist ein Kiesgraben eine Verbesserung?
    Wann ist eine Unterfangung notwendig?
    In den letzten Jahren wird sehr oft auch bei alten Gebäuden um das Haus aufgegraben und eine Drainanlage eingebaut sowie ein Kiesgraben bis zur Oberkante Gelände hochgezogen und dies alles führt sehr oft eher zu einer Verschlechterung als zu einer Verbesserung.
    Vorab muss erwähnt werden, dass die Abdichtungsnorm auch einen Hinweis auf eine einzubauende Drainanlage nach DINAbk. 4095 vorsieht. Es ist jedoch auch klar, dass diese Normen nur für den Neubau gelten und auch nur dann, wenn feststeht, dass es darum geht, Abdichtungen vor erhöhtem Wasserdruck zu schützen.
    Ganz andere Überlegungen müssen bei einem alten Gebäude mit einfließen und auch abgewogen werden.
    Sehr oft wird bei einer nachträglichen Instandsetzung mit einer Drainanlage der gewünschte Effekt  -  "ein Trockener Keller" nicht erreicht, bzw. manchmal auch das Gegenteil bewirkt, insbesondere bei alten Gebäuden.
    War bisher Erdreich  -  und Humus am Haus, durch diese konnte nur sehr wenig Wasser eindringen. Nach dem Herstellen eines Kiesgrabens und einer Drainanlage wird das Wasser von der Oberfläche und auch das Regenwasser von der Fassade regelrecht "angesaugt" und um die gesamte Hauslänge verteilt. Dies führt dazu, dass an allen Stellen d.h. rund ums Haus Feuchtigkeit in erhöhtem Maße vorhanden ist. Es ist immer nur ein Wunsch, dass das Wasser durch die Drainanlage nur abläuft.
    Wer jedoch wie ich, sich lange genug mit dieser Thematik beschäftigt weiß, dass sich Drainanlagen, aber auch der Kies mit Pflanzen und Schmutz oft zusetzen. Ob dann noch der gewünschte Erfolg möglich ist bleibt fraglich.
    Ebenso findet dann, wenn Kies als Auffüllung eingebaut wird, in den oberen Randbereichen ein ständiger Wechsel zwischen feucht und trocken  -  nicht nur über das Wasser, sondern auch über die Kondensation statt. Dieser Wechsel zerstört oft die mit Sockelputzen ausgeführten Bereiche.
    Und weiter kann beim wiederauffüllen und dem verdichten oft ein größerer Schaden durch die Vibration des ganzen Hauses entstehen.
    Beim Verdichten entstehen beträchtliche  -  auch seitliche Drücke, und können die Wand eindrücken aber auch vom Auflager verschieben. Dies kann auch wieder zu einer Undichtigkeit führen.
    Es ist also nicht ganz so einfach, immer das Richtige zu tun.
    Es bleiben sicher noch offene Fragen.
    Aber manchmal muss man auch mit solchen Problemen leben oder viel Risiko eingehen und möglicherweise viel Geld für fragwürdige Methoden ausgeben.
  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Feuchte Bruchsteinwand sanieren: Drainage, Horizontalsperre oder Injektion?

    💡 Kernaussagen: Die Sanierung feuchter Bruchsteinwände in Altbauten ohne Keller erfordert eine sorgfältige Analyse der Ursachen. Drainage, Horizontalsperre und Injektion sind gängige Methoden, deren Eignung individuell zu prüfen ist. Eine korrekte Ausführung ist entscheidend für den langfristigen Erfolg der Sanierung. Die Kosten variieren je nach Methode und Umfang der Arbeiten erheblich.

    ⚠️️ Wichtig/Achtung: Im Beitrag Kellerabdichtung: Ursachenanalyse vor Sanierung – Feuchtigkeit im Altbau wird betont, dass vor jeglicher Abdichtungsmaßnahme die Ursache der Feuchtigkeit genauestens analysiert werden muss, um die richtige Sanierungsmethode zu wählen. Andernfalls können teure Maßnahmen wirkungslos bleiben.

    ✅ Zustimmung/Empfohlen: Die Diskussion zeigt, dass eine Kombination aus verschiedenen Maßnahmen (z.B. Drainage und Horizontalsperre) oft die effektivste Lösung für feuchte Bruchsteinwände darstellt. Es wird empfohlen, sich von Fachleuten beraten zu lassen und mehrere Angebote einzuholen, um die optimale Vorgehensweise und die damit verbundenen Kosten zu ermitteln.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Sanierung feuchter Bruchsteinwände sollte eine umfassende Analyse der Feuchtigkeitsursachen durchgeführt werden. Anschließend sind verschiedene Sanierungsmethoden (Drainage, Horizontalsperre, Injektion) zu prüfen und gegebenenfalls zu kombinieren. Eine fachgerechte Ausführung ist entscheidend für den langfristigen Erfolg der Sanierung.

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