Elektroplanung Neubau: Bussystem sinnvoll? Kosten, Nutzen & Alternativen für Smart Home
BAU-Forum: Melde- und Sicherheitstechnik, Haussteuerung

Elektroplanung Neubau: Bussystem sinnvoll? Kosten, Nutzen & Alternativen für Smart Home

bei unserem Neubau steht die Elektroplanung an. unser Haus wird groß (225 m²) und relativ hochwertig ausgestattet.
unabhängig von der jetzt noch anstehenden Planung sind z.B. eine
  • einbruchmeldeanlage (VdS-B)
  • Siedle türkommunikation (Video, electronic key, ...)
  • elektrische rollladenheber mit etagenweiser astro-Steuerung

geplant und im Budget vorgesehen.
unser Elektriker kommt jetzt immer wieder mit einem 'Bussystem'. das wäre das non-plus-ultra, sehr flexibel usw. usw. mein man und ich sind recht träge was Änderungen anbelangt und (obwohl beide Ingenieure) gerade in diesem Bereich blutige Laien und zufrieden mit dem, was wir heute haben (nichts in der Hinsicht). deshalb meine Frage: braucht man das wirklich wenn man nicht gerade ein faible für so etwas hat? nutzt man das auch? beherrscht man das auch ohne 200-Seiten-Manual? die mir genannten Argumente (Kontrolle per Handy, einzelne Rollladenansteuerung, Umbelegung von schaltern, speichern von lichtsituationen ...) haben mich ehrlich gesagt alle nicht vom hocker gerissen.
bei der nächsten frage geht es um Telefon und Computer. in unserem jetzigen Haus haben wir ISDN (Fax-Karte) und dsl (kombikarte fritz). läuft über Telefonstecker, dsl hat mein Bruder (nicht ganz so Laie wie ich) irgendwie neben dem ISDN zusammengeschustert.
da die Kinder in 2-3 Jahren ins computerfähige alter kommen sind neben arbeits-, wohn- und Gästezimmer auch in den Kinderzimmern des neuen Hauses Telefonstecker vorgesehen. unser eigentlicher plan war: so simple wie möglich, die Rechner im Haus nicht vernetzt, ISDN+dsl, wenn einer online ist kann der andere eben nicht online sein. Hauptsache ich kann in einem Zimmer gleichzeitig telefonieren und surfen (auch wenn ich damit dann das restliche Haus in dieser Hinsicht blockiere). jetzt der Elektriker: cat6 Kabel und das vernetzt. das müsse sein, alles andere wäre nicht mehr zeitgemäß, ich solle doch mal an die Bedürfnisse meiner Kinder denken usw. usw ... immerhin habe ich ihm leerrohe für die Kabel aus dem kreuz geleiert die er eigentlich für vollkommen unnötig hielt weil cat6 auf Jahre stand der Technik sei.
jetzt also: muss/sollte hier Netz sein? ist das für einen Laien beherrschbar oder hole ich mir dann für jeden pille-palle einen Service-Elektriker ins Haus weil ich mit der Netzadministration vollkommen überfordert bin?
bin für jeden Hinweis/Tipp dankbar
Ulrike Schmitt

  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    ⚠️ Hinweis: Nachfolgender Text wurde von einem KI-System erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind - überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung. Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    GoogleAI-Analyse

    Ich beurteile die Frage nach der Notwendigkeit eines Bussystems im Neubau als sehr relevant, da sie eine grundlegende Entscheidung für die zukünftige Funktionalität und Flexibilität des Hauses darstellt. Bei einer hochwertigen Ausstattung und einer Größe von 225 m² sollte man die Vor- und Nachteile eines Bussystems (z.B. KNX) sorgfältig abwägen.

    Vorteile eines Bussystems:

    • Zentrale Steuerung: Ermöglicht die Steuerung von Beleuchtung, Heizung, Rollläden, Sicherheitstechnik etc. über eine zentrale Stelle (z.B. Touchpanel, App).
    • Flexibilität: Einfache Anpassung und Erweiterung der Funktionen auch nachträglich.
    • Energieeffizienz: Intelligente Steuerungssysteme können den Energieverbrauch optimieren.

    Nachteile eines Bussystems:

    • Höhere Kosten: Im Vergleich zu konventioneller Elektroinstallation sind die Kosten für Planung, Installation und Komponenten höher.
    • Komplexität: Die Programmierung und Wartung erfordert Fachkenntnisse.
    • Abhängigkeit: Bei Ausfall des Systems können wichtige Funktionen beeinträchtigt sein.

    Alternativen zum Bussystem:

    • Funkbasierte Systeme: (z.B. Zigbee, Z-Wave) sind einfacher zu installieren, bieten aber möglicherweise eine geringere Zuverlässigkeit und Sicherheit.
    • Konventionelle Elektroinstallation: mit einzelnen Smart-Home-Komponenten (z.B. smarte Glühbirnen, Thermostate) ist eine kostengünstige Option, bietet aber weniger Flexibilität.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem unabhängigen Elektroplaner oder Smart-Home-Experten beraten, um die beste Lösung für Ihre individuellen Bedürfnisse und Ihr Budget zu finden.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Bussystem
    Ein Bussystem ist ein Kommunikationssystem, das verschiedene Geräte in einem Netzwerk miteinander verbindet. Im Smart Home ermöglicht es die zentrale Steuerung von Funktionen wie Beleuchtung, Heizung und Sicherheitstechnik.
    Verwandte Begriffe: KNX, Smart Home, Gebäudeautomation
    KNX
    KNX ist ein standardisiertes Bussystem für die Gebäudeautomation. Es ermöglicht die Steuerung von Beleuchtung, Heizung, Rollläden und anderen Funktionen über eine zentrale Stelle.
    Verwandte Begriffe: Bussystem, Smart Home, Gebäudeautomation
    Smart Home
    Ein Smart Home ist ein Haus, das mit intelligenter Technologie ausgestattet ist, um den Komfort, die Sicherheit und die Energieeffizienz zu erhöhen. Es ermöglicht die Steuerung von Geräten und Funktionen über eine zentrale Stelle oder per Fernzugriff.
    Verwandte Begriffe: Gebäudeautomation, Bussystem, KNX
    Gebäudeautomation
    Gebäudeautomation umfasst die Steuerung und Automatisierung von technischen Anlagen in Gebäuden, wie z.B. Heizung, Lüftung, Klima, Beleuchtung und Sicherheitstechnik. Ziel ist es, den Energieverbrauch zu optimieren, den Komfort zu erhöhen und die Sicherheit zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Smart Home, Bussystem, KNX
    Elektroplanung
    Die Elektroplanung umfasst die Planung und Dimensionierung der elektrischen Anlagen in einem Gebäude. Sie beinhaltet die Festlegung der Anzahl und Position von Steckdosen, Schaltern, Leuchten und anderen elektrischen Geräten, sowie die Auswahl der geeigneten Kabel und Sicherungen.
    Verwandte Begriffe: Elektroinstallation, Smart Home, Gebäudeautomation
    Z-Wave
    Z-Wave ist ein Funkprotokoll für die Heimautomation. Es ermöglicht die drahtlose Steuerung von Geräten wie Beleuchtung, Heizung und Sicherheitstechnik.
    Verwandte Begriffe: Smart Home, Funkstandard, Zigbee
    Zigbee
    Zigbee ist ein Funkstandard für die Heimautomation. Es ermöglicht die drahtlose Steuerung von Geräten wie Beleuchtung, Heizung und Sicherheitstechnik.
    Verwandte Begriffe: Smart Home, Funkstandard, Z-Wave

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein Bussystem im Smart Home?
      Ein Bussystem (z.B. KNX) ist ein Kommunikationssystem, das verschiedene Geräte im Haus miteinander verbindet und eine zentrale Steuerung ermöglicht. Es ermöglicht die Automatisierung von Funktionen wie Beleuchtung, Heizung, Rollläden und Sicherheitstechnik.
    2. Welche Vorteile bietet ein Bussystem?
      Ein Bussystem bietet eine zentrale Steuerung, hohe Flexibilität bei der Anpassung und Erweiterung von Funktionen, sowie die Möglichkeit zur Optimierung des Energieverbrauchs. Es ermöglicht auch die Integration verschiedener Gewerke (z.B. Heizung, Lüftung, Klima).
    3. Welche Nachteile hat ein Bussystem?
      Die Nachteile eines Bussystems sind die höheren Kosten im Vergleich zu konventioneller Elektroinstallation, die Komplexität bei der Programmierung und Wartung, sowie die Abhängigkeit von der Funktionstüchtigkeit des Systems.
    4. Welche Alternativen gibt es zum Bussystem?
      Alternativen zum Bussystem sind funkbasierte Systeme (z.B. Zigbee, Z-Wave) und konventionelle Elektroinstallation mit einzelnen Smart-Home-Komponenten. Funkbasierte Systeme sind einfacher zu installieren, bieten aber möglicherweise eine geringere Zuverlässigkeit und Sicherheit.
    5. Was kostet ein Bussystem?
      Die Kosten für ein Bussystem hängen von der Größe des Hauses, dem Funktionsumfang und den gewählten Komponenten ab. Eine grobe Schätzung liegt zwischen 5.000 und 20.000 Euro.
    6. Kann ich ein Bussystem nachträglich installieren?
      Eine nachträgliche Installation eines Bussystems ist möglich, aber aufwändiger und teurer als bei einem Neubau. Es müssen möglicherweise Kabel verlegt und Wände aufgestemmt werden.
    7. Benötige ich einen Fachmann für die Installation eines Bussystems?
      Ja, die Installation und Programmierung eines Bussystems erfordert Fachkenntnisse und sollte von einem qualifizierten Elektriker oder Smart-Home-Experten durchgeführt werden.
    8. Wie finde ich den richtigen Elektroplaner für mein Smart Home?
      Achten Sie auf Zertifizierungen (z.B. KNX-Partner), Referenzen und Erfahrung im Bereich Smart Home. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie die Leistungen und Preise.

    🔗 Verwandte Themen

    • Smart Home Kostenübersicht
      Eine detaillierte Aufstellung der Kosten für verschiedene Smart-Home-Komponenten und -Systeme.
    • Funkstandards im Smart Home Vergleich
      Ein Vergleich der Vor- und Nachteile von Z-Wave, Zigbee und anderen Funkstandards.
    • Elektroinstallation im Neubau planen
      Tipps und Tricks für die optimale Elektroplanung im Neubau.
    • Förderprogramme für Smart Home
      Informationen zu staatlichen Förderprogrammen für energieeffiziente Smart-Home-Lösungen.
    • Smart Home Sicherheit
      Wie Sie Ihr Smart Home vor Hackerangriffen schützen können.
  2. Erfahrung: Von BTX zu TDSL – Vernetzung im Neubau

    Mal aus eigener Erfahrung ...
    Mal aus eigener Erfahrung als wir 1993 mit dem damaligen btx begannen, hielten wir Internet für eine Spielerei. Na ja, und irgendwann auch mal eine eigene hompage, damals noch unter home.t-online.de/ usw. Und eieinem Modem. Tja, und irgendwann kam dann ISDN und vor kurzem dann tdsl. Fazit: heute läuft ohne diese Kiste gar nichts mehr. Früher haste bei Zeichnungen eine halbe Stunde gewartet, heute ist das ratz fatz da und das über eine Entfernung von hunderten von Kilometern. Und selbst dann hat man zu wenig Steckdosen und was weiß ich noch. Übrigens, mit eieinem Router können alle surfen und auch telefonieren/faxen geht gleichzeitig bei dsl. Tja und ab und an überlegt man in einer ruhigen Minute mal wies früher war ...
  3. Zukunftssichere Elektroplanung: Netzwerk vs. Bussystem

    zukunftssicherer..
    ... sind Sie mit einer kpl. Vernetzung. Das heißt überall gleich Netzwerkkabel verlegen, oder zumindest Leerrohre.
    In ein paar Jahren ist das "Fernsehen" über das Internet normal, so wie es jetzt schon mit dem Internetradio (bei mir) ist ...
    Wenn das zu teuer wird dann eben die Computer per WLAN vernetzen (ist auch schön mit dem Laptop auf der Couch)!
    Bussystem ist "nice to have" aber recht teuer. Wir haben uns die Installationskosten gespart und
    • Name:
    • Herr AndWün
  4. Bussystem im Neubau: Kosten vs. Nutzen – Expertenrat

    Foto von Stephan Langbein

    Zum Thema Bus  -  ja oder nein ...
    hängt das zum einen von Ihren Ansprüchen, zum anderen aber gravierend von der Leistungsfähigkei des Installationsunternehmens ab. Ein Anfänger (EIB-Gelegenhgeitsmonteur) wird Ihnen eine teure Anlage erstellen, ein Profi wird Ihnen beweisen, dass ab einem gewissen Level der Ausstattung und der angebundenen Komponenten der Bus billiger kommt als monotäre Einzellösungen. Wichtig ist dbei aber die Planung und Einbeziehung aller Komponenten zum frühstmöglichen Zeitpunkt, also gleich dran denken, wie Heizung, Lüftung, Beschattung, Alarmanlage, Türsprechfunktionalitäten, Bewegungsmelder etc. gesteuert werden sollen  -  ob Sie lieber ein oder 10 Handbücher lesen und verstehen wollen. Bauherrenmeinung mit Erfahrung. Mehr Infos zu diesem komplexen Thema z.B. unter
  5. Elektroplanung: Bussystem – Bedarf vs. Spieltrieb

    Haus soll auch noch nach 10 Jahren etwas bieten
    Hallo F"rau Schmitt,
    der richtige Weg liegt vermutlich zw. den Meinungen "zum Licht Aus- und Einschalten (Ausschalten, Einschalten) brauche ich doch keine Bussystem" und "Bauherr ist Hobbyelektriker und hat statt einer Modelleisenbahn sein Haus mit einem Bussystem ausgestattet" um den eigenen Spieltrieb zu befriedigen.
    Real und sparsam betrachtet benötigt man kein Bussystem. Jedoch sollte man das, wenn man eine Entscheidung für die Zukunft fällt nicht isoliert so stehen lassen, sondern sondern die Anforderungen an ein Haus (my Home ist my castle, Nutzungsdauer) bedenken. Des weiteren ändert sich immer schneller die Technik und man möchte ja nicht auf ein veraltetes Bussystem setzten das es bald nicht mehr gibt.
    Ihr Elektriker hat wahrscheinlich was anderes im Auge. Nämlich, dass er die schon vorgesehenen EinzelSteuerungen ("elektrische rollladenheber mit etagenweiser astro-Steuerung") bequem ersetzten kann weil dies mit manchen Bussystemen schon fast inklusive ist (

    Mein Rat ist, wenn Sie noch etwas Zeit bis zur Entscheidung haben, dies gründlich zu überdenken was sie jetzt und in Zukunft von Ihrem Haus erwarten.
    Mit freundlichem Gruß

    • Name:
    • Herr Buehler
  6. Entscheidung gegen Bussystem: Netzwerk-Fokus im Neubau

    DANKE!
    vielen, vielen Dank für die zahlreichen und schnellen Antworten! wir haben uns jetzt entschieden: Computer werden vernetzt (mit dem vorgeschlagenen Router) aber das bussystem entfällt. passt nicht zu uns und ich werde genug zu tun haben, mich in Computer und Netzwerk einzuarbeiten.
    nochmals danke,
    Ulrike Schmitt
    • Name:
    • Frau Ulr-683-Sch
  7. Pro Bussystem: Vorteile im vernetzten Smart Home erleben

    Foto von

    So So
    da sag ich immer: Besser mal ein Haus ansehen, das einen guten Bus hat und sehen, was es bringt, als den Neidern glauben, dass es ein Auslaufmodell ist🙂
  8. Smart Home: Erfahrungen mit CAT/Koax-Verkabelung im Neubau

    Das vernetzte Haus
    Ich kann Ihre Gedanken voll nachvollziehen. Wir sind zwei Informatiker mit 2 1/2 Kids, die auch nie Handbücher lesen (macht eh niemand) und eine einfache Bedienung verlangen.
    Wir sind vor sechs Monaten in unseren Neubau eingezogen. Ich hatte mir bezüglich Verkabelung und Steuerungen auch so allerhand Gedankenken gemacht. Zusätzlich bin ich vorbelastet, weil mein Vater Elektriker ist und ich auch sehr viel praktische Erfahrung habe.
    Die Buzzwords die mir damals im Kopf umherschwirten sind auch ähnlich wie bei Ihnen:
    • Computer-Netzwerkanschluss in jedem Raum (CAT 5,6, 7?)
    • Koax-Verkabelung in jedem Raum
    • Home Theatre Verkabelung im Wohnzimmer
    • zentrale Rollladensteuuerung (frei programierbar)
    • Videokamera und Alarmanlagen (Vorbereitung)
    • (Siedle) Video Türkommunikation mir ISDN Ankopplung etc.

    Natürlich riecht das nach EIB (Bus) Installation. Aber irgendwie konnte ich mich damit nicht anfreunden. Zudem scheint die EIB Technik auch ziemlich veraltet. Insellösungen schienen da interessanter.
    Zuletzt haben wir uns gegen eine Bus-Lösung entschieden, obwohl ich sicherheitshalber einige 'grüne' Busleitungen von strategisch wichtigen Stellen zentral zusammengefasst habe. Frei nach dem Motto: ein paar Kabel mehr können nicht schaden, und sofern sie nicht belegt sind, erzeugen sie auch keinen Elektrosmog😉
    Wegen Netzwerk-Verkabelung: Ich benutze zwar auch WLAN, betrachte es aber als eine mobile Lösung für die Terrasse oder für's Wohnzimmer, bzw. zum Nachrüsten. Ansonsten geht nichts über ein ordentliches Kabel, das funktioniert immer! Und Kabel kann man in einem Haus nicht genug verlegen. Wir haben z.B. zwei Arbeitszimmer. Eines vierfach und eines sechsfach mit KAT 5 e angefahren. Wie bei allen anderen Räumen, laufen diese zentral zusammen und können als Internet, ISDN, oder analog (Fax) gepatched werden. In dem einen Arbeitszimmer stehen neben zwei Rechnern auch Netzwerkdrucker, ISDN Telefon und Fax. Also mehr als 4 Geräte und ich brauche schon wieder einen kleinen lokalen Switch, und das, obwohl im Hausanschlussraum ein 24-Port Switch steht (dies ist ein Privathaushalt und kein Gewerbe!😉
    Hier also meine Realisierungen bzw. Empfehlungen:

    • Jeden Raum mindestens zweifach mit KAT 5 e Kabel zentral anfahren (Doppel CAT 6 Dose), manche Räume öfter. Bzgl. der Diskussion ob KAT 5,6, 7 habe ich mich auch KAT 5 e als Kompromiss eingelassem: erlaubt Gigabit Ethernet bei voller 8-fach Belegung und ist damit selbst als Firmennetz noch aktuell).
    • Jeden Raum mindestens zweifach zentral mit Koax Kabel

    anfahren (für Satellitenempfang), manche Räume öfter.

    • KAT 5 e und Koax Kabel in Leerrohr (das ist üblich, obwohl ich bezweifle, ob man die Kabel je wieder ausgewechselt bekommt)
    • Den Zählerschrank doppelt so groß wie erforderlich dimensionieren. Eventuell extra 19" Schrank einplanen. Ich habe bei mir eine 19" Rahmen in zwei Zählerschrankfelder eingebaut mit 32-Port KAT 6 Patchpanel, 24-Port Koax Patchpanel, 24-Port Switch u.a.
    • Für die Rollladensteuerung habe ich mich auf die Lösung von HeyTech (
    • http://www.rollladensteuerung.de/
    • Siedle Video-Tür-Kommunikation mit ISDN Ankopplung und Video-ISDN Encoder. Die Komponenten sind leider noch nicht alle verkabelt ...
    • Verkabelung für Bewegungsmelder intern und extern über KAT 5 e.
    • Verkabelung für Außenkameras über KOAX und KAT 5 e an strategisch wichtigen Stellen am Haus
    • Jeden Raum getrennt über 5x1.5 anstatt 3x1.5 anfahren. Dies erlaubt freie Schaltleitungen für spätere Erweiterungen (Ich konnte bereits die Rollladensteuerung in zwei Räumen durch Nutzung dieser zwei Schaltleitungen erweitern, bzw. korrigieren).
    • Mehrere schaltbare Außensteckdosen im Garten (programmierbare Weihnachtsstimmung im Garten)
    • Vorbereitung für Satelliten-TV: z.B. 6-fach Koax und Erdung vom Dach in den Zählerschrank bzw. Koax-Patchpanel.

    Was ich allerdings nicht habe, aber jetzt machen würde:

    • Fensterkontakte

    Es ist schon passiert, dass der letzte, der das Haus verlässt ein EGAbk.-Fenster offen lässt. Dies könnte eine (EIB) Installation mit Fensterkontakten beim Verlassen des Hauses mit einer Warnung vermeiden.
    Jesus, jetzt habe ich erheblich mehr geschrieben, als ich wollte. Klingt alles recht aufwendig, aber ich würde einfach alles großzügig dimensionieren. Während der Bauphase kosten ein paar Kabel mehr nicht viel. Später kosten sie mindestens das zehnfache.
    Als Schlusswort möchte ich noch sagen: Wenn man nicht weiß, was es alles gibt, ist man mit dem, was man hat zufrieden! Ich möchte auf jeden Fall nicht mehr auf meine Rollladensteuerung, mein Handy, mein Auto-Navi, mein PC, ... verzichten. Will sagen: Eventuell wäre ich mit einer EIB-Steuerung jetzt auch zufrieden, oder zufriedener? Ich weiß es nicht😉
    PS: Habe leider keine aktuellen Bilder unseres Hauses auf meiner Webseite. Mir ist nach der Rohbauphase die Lust ausgegangen, diese kommentiert ins Web zu stellen. Auf Anfrage kann ich aber gerne welche schicken.

  9. Elektroplanung: Detaillierte Vorschläge für den Neubau

    Hallo Herr koller wow vielen Dank für die ...
    Hallo Herr koller,
    wow  -  vielen Dank für die ausführliche Antwort! ich werden den Text ausdrucken und ihre Vorschläge dann in Ruhe durcharbeiten. manches ist so schon geplant (fensterkontakte, schaltbare außensteckdosen), manches mag ich persönlich nicht (WLAN) aber der große Rest klingt nachdenkenswert.
    Grüße, Ulrike Schmitt
    • Name:
    • Frau Ulr-683-Sch
  10. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026

    ⚠️ Hinweis: Nachfolgender Text wurde von einem KI-System erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind - überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung. Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Elektroplanung Neubau: Bussystem ja oder nein?

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Sinnhaftigkeit eines Bussystems (KNX) im Neubau im Kontext von Smart Home-Anwendungen. Es werden Kosten, Nutzen, Alternativen wie eine umfassende Netzwerkverkabelung und die individuellen Bedürfnisse der Bauherren beleuchtet. Die Entscheidung hängt stark von den Ansprüchen, dem Budget und der Kompetenz des Elektroinstallateurs ab.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Bussystem im Neubau: Kosten vs. Nutzen – Expertenrat wird betont, dass ein unerfahrener Installateur die Kosten für ein Bussystem unnötig in die Höhe treiben kann. Daher ist die Wahl des richtigen Fachmanns entscheidend.

    ✅ Zusatzinfo: Eine vollständige Netzwerkverkabelung mit CAT-Leitungen, wie im Beitrag Smart Home: Erfahrungen mit CAT/Koax-Verkabelung im Neubau beschrieben, stellt eine zukunftssichere Alternative zum Bussystem dar und ermöglicht flexible Nutzung von Smart Home-Funktionen.

    💰 Zusatzinfo: Die Entscheidung gegen ein Bussystem und für eine reine Netzwerkverkabelung wurde im Beitrag Entscheidung gegen Bussystem: Netzwerk-Fokus im Neubau getroffen, da es besser zu den Bedürfnissen der Familie passt und die Einarbeitung in die Netzwerktechnik als ausreichend betrachtet wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Bauherren sollten ihre individuellen Anforderungen und ihr Budget genau analysieren und sich von erfahrenen Fachleuten beraten lassen, um die optimale Lösung für ihre Elektroplanung im Neubau zu finden. Dabei sollte sowohl die Möglichkeit eines Bussystems als auch alternative Verkabelungskonzepte in Betracht gezogen werden. Der Beitrag Elektroplanung: Detaillierte Vorschläge für den Neubau bietet hierfür konkrete Anregungen.

Antworten oder Benachrichtigung einstellen

Hier können Sie Antworten, Ergänzungen etc. einstellen

  • ⚠️ Keine Rechts-, Steuer- oder Gutachterberatung - dies ist entsprechenden Berufsgruppen vorbehalten. Das Forum dient dem technischen Erfahrungsaustausch!
  • Zum Antworten sollte der Fragesteller sein selbst vergebenes Kennwort verwenden - wenn er sein Kennwort vergessen hat, kann er auch wiki oder schnell verwenden.
  • Andere Personen können das Kennwort wiki oder schnell oder Ihr Registrierungs-Kennwort verwenden.

  

Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

Interne Fundstellen

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Elektroplanung, Neubau". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.

    Entsprechend Ihrer Suchvorgabe wurden keine Seiten gefunden!

Interne Suche verfeinern: Weitere Suchbegriffe eingeben und mehr zu "Elektroplanung, Neubau" finden

Geben Sie eigene Suchbegriffe ein, um die interne Suche zu verfeinern und noch mehr passende Fundstellen zu "Elektroplanung, Neubau" oder verwandten Themen zu finden.

Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

Nachfolgende Suchlinks können Ihnen dabei helfen, ähnliche Fragestellungen zu erkunden:

Suche nach: Elektroplanung Neubau: Bussystem sinnvoll? Kosten, Nutzen & Alternativen für Smart Home
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Elektroplanung Neubau: Bussystem ja/nein?
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Elektroplanung, Neubau, Bussystem, Smart Home, KNX, Elektroinstallation, Kosten, Nutzen, Alternativen
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Zur Verbesserung unseres Angebots (z.B. YouTube-Video-Einbindung, Google-BAU-Suche) werden Cookies nur nach Ihrer Zustimmung genutzt Datenschutz | Impressum

ZUSTIMMEN
✍️ Antworten ▲ TOP ▲ ▼ ENDE ▼