Lösung ohne Gutachter oder Anwalt?
BAU-Forum: Heizung / Warmwasser

Lösung ohne Gutachter oder Anwalt?

Wir mal wieder, diesmal geht es um den Kessel (Brötje Ecocondens BBN, Gas, 15 kW, Heizung + WW). Unser Installateur hat den Kessel eingebaut und sich, wie erwartet, mit der Einweisung 'Nur Stecker reinstecken' davongemacht. Nach 2 h hatte ich das Ding dann am Laufen, Estrichaufheizen, nach 3 Tagen erste 'echte' Heizperiode, 40 °C, innerhalb 1/2 h war eine Pfütze auf dem Boden. Offenbar Kondenswasser, Fehlersuche ergab, dass der Kondenswasserablauf etwa 20 cm über dem Auslauf des K-Wasser-Siphons (der unter dem Brennraum sitzt) in das Abwassersystem führt. Genau aus diesem Siphon kam auch das Wasser, Kommentar vom Installateur: Kann immer mal vorkommen, bei einer neuen Anlage, Siphon sitzt wohl nicht richtig. Mein Kommentar: Brötje schreibt explizit permanentes Gefälle im Ablauf vor und bisher habe ich noch keinen Plastik-Siphon gesehen, der gegen Rückstau dicht wäre, also prinzipiell falscher Einbau. Als Ablauf hat er den Auslauf vom Trinkwasser-Sicherheitsgefäß mit mehreren T- und Y-Stücken verwendet. Soweit die Meinungen, Fa. Brötje hat nicht wirklich Interesse, sich hier einzumischen (kann ich verstehen) und dem 'Fachmann' nach dessen Erklärung am Telefon (haha ...) gesagt, er habe schon alles richtig gemacht. Der Einbau ist offensichtlich nicht wie vorgesehen, ob er auch technisch falsch ist, wäre die eine Frage (falls das aus der Beschreibung zu beantworten ist). Wie kann ich das unserem Installateur beibringen, wenn es so ist (er macht nie Fehler, aufgewischt habe ich dann bisher wohl mehrmals seine Nicht-Fehler)? Geht das wirklich nicht ohne Gutachter ab? Falls nicht, gibt's zufällig so jemand hier im Forum (Rhein-Main-Gebiet)?
(Sehr OT @MK: Vielleicht dachte er, es wäre doch eine Brötchenheizung ...)
Gruß+ Danke
Volker
  1. Vielleicht ...

    hat euer Instalatöter ja nur vergessen, die Pfeile in die Rohre zu kleben, die dem Wasser den Wweg zeigen ;-)
    Sorry für den Galgenhumor.
    Frage: Würde denn ein Gefälle überhaupt noch so zu einer Abwasserleitung führen, dass eine Anschluss möglich wäre oder steht der Kessel  -  und damit dessen K-Ablauf  -  so tief, dass er in keine SW-Leitung reinkommt und daher mit Gegengefälle gearbeitet hat.
    Wenn dies der Fall ist, hilft nur eine Kondensatpumpe.
    An sonsten: Weisheit ist nicht erlernbar und nicht vermittelbar ;-((.
    Entweder Ihr beißt in den sauren Apfel und lasst es von Klempner Nr. 2 richten oder Ihr streitet Euch lang und breit mit Nr. 1.
    Eine Möglichkeit 3 erschleisst sich mir da nicht.
  2. danke für die schnelle Rückmeldung! Ja, man ...

    danke für die schnelle Rückmeldung!
    Ja, man kann das Gefälle so tief führen, dass ein Anschluss möglich ist, es wurde ja extra eine Trockenbauwand für den ganzen Leitungskram einschließlich speziell dafür vorgesehenen Kessel-Ablauf errichtet (nicht fragen, die ist mittlerweile knapp 30 cm dick, weil unser Chaos-Klempner uns immer wieder treuherzig versichert hat: Kannst du zumachen jetzt, muss nichts mehr rein. Der Ablauf hängt allerdings in einer Höhe mit den Anschlüssen, aber wir können die Wand wenn auch zähneknirschend wieder aufmachen, so schichtenweise (ist wie in der Mode, layer-Look scheint in zu sein).
    Kondensatpumpe will ich nicht. Wollte schon keine Zirkulationspumpe, dann kommt mir so eine Kondensatpumpe gleich gar nicht rein, schon gar nicht weil ich im Schweiße meines Angesichts diese doofe Wand für den Abfluss gebaut habe! Noch ein Teil mehr das kaputt gehen kann.
    Also Klempner erschlagen. Mit ein bisschen Glück kann ich ihn vielleicht nach einer Dörrphase von 1 Woche als Dämmung in die o.g. Wand mit einbauen  -  wir heizen schließlich momentan das ordnungsgemäße Aufheizprotokoll bis Maximallast durch, ist ja nur Sommer und Fenster sind wegen Außenputzarbeiten zugeklebt.
    LG, Petra.
  3. danke für die schnelle Rückmeldung! Ja, man ...

    danke für die schnelle Rückmeldung!
    Ja, man kann das Gefälle so tief führen, dass ein Anschluss möglich ist, es wurde ja extra eine Trockenbauwand für den ganzen Leitungskram einschließlich speziell dafür vorgesehenen Kessel-Ablauf errichtet (nicht fragen, die ist mittlerweile knapp 30 cm dick, weil unser Chaos-Klempner uns immer wieder treuherzig versichert hat: Kannst du zumachen jetzt, muss nichts mehr rein. Der Ablauf hängt allerdings in einer Höhe mit den Anschlüssen, aber wir können die Wand wenn auch zähneknirschend wieder aufmachen, so schichtenweise (ist wie in der Mode, layer-Look scheint in zu sein).
    Kondensatpumpe will ich nicht. Wollte schon keine Zirkulationspumpe, dann kommt mir so eine Kondensatpumpe gleich gar nicht rein, schon gar nicht weil ich im Schweiße meines Angesichts diese doofe Wand für den Abfluss gebaut habe! Noch ein Teil mehr das kaputt gehen kann.
    Also Klempner erschlagen. Mit ein bisschen Glück kann ich ihn vielleicht nach einer Dörrphase von 1 Woche als Dämmung in die o.g. Wand mit einbauen  -  wir heizen schließlich momentan das ordnungsgemäße Aufheizprotokoll bis Maximallast durch, ist ja nur Sommer und Fenster sind wegen Außenputzarbeiten zugeklebt.
    LG, Petra.
  4. Neues vom Installateur ...

    Nur zur Info, Werksmonteur Brötje war da (auf Wunsch des Handwerkers, der ja alles richtig gemacht hatte): 1) Kondensatableitung natürlich falsch, 2) falsche Gasart (Erdgas L statt H) eingestellt, 3) Membranausdehnungsgefäß viel zu klein (12 l für 140 m²-Haus mit Flächenheizung), 4) Kein Temperaturbegrenzer eingebaut (Fußboden- und Wandheizung (Fußbodenheizung, Wandheizung)), 5) diverse Elektronikeinstellungen nicht vorgenommen
    Nur weil's auch für BAU.DE-Verhältnisse schon bemerkenswert ist, wie erwähnt, ein Meisterbetrieb, der 'Meister' persönlich. Montag kommt ein Neuer ... (Ach ja, der Absperrhahn für das Waschmaschinenwasser sitzt so weit hinten, dass er wohl in der Vorbauwand verschwinden wird)
    Gruß
    P+V
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