Rutschfeste Fliesen im Hotelbad: Vorschriften, Kosten & Sicherheit im Duschbereich?
BAU-Forum: Estrich und Bodenbeläge
Rutschfeste Fliesen im Hotelbad: Vorschriften, Kosten & Sicherheit im Duschbereich?
wir sind dabei fünf Badezimmer unseres Hotels neu zu renovieren.
Wir wollten die im Badezimmer die Dusche ebenerdig machen.
Der Fliesenleger schlug uns vor, den Duschbereich 80x80 mit ruschtfesten Fliesen zumachen. Den anderen Bereich könnte mir normale Fliesen nehmen.
Ist dieses von der Bauvorschrift/Baurecht so zulässig?
MfG
Georg Schubert
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Sicherheitshinweise
🔴 Gefahr: Bei der Renovierung alter Badezimmer kann Asbest in alten Fliesenklebern oder Putzen vorhanden sein. Eine Analyse vor Beginn der Arbeiten ist ratsam.
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Ich empfehle, bei der Auswahl der Fliesen für Hotelbadezimmer folgende Aspekte zu berücksichtigen:
- Rutschfestigkeit: Im Duschbereich sind Fliesen mit einer hohen Rutschfestigkeitsklasse (mindestens R10, besser R11 oder höher) empfehlenswert, um Unfälle zu vermeiden.
- Barrierefreiheit: Bei ebenerdigen Duschen ist ein ausreichendes Gefälle (ca. 2%) zum Ablauf hin wichtig, um stehendes Wasser zu verhindern.
- Bauvorschriften: Informieren Sie sich über die geltenden Bauvorschriften bezüglich Barrierefreiheit und Rutschfestigkeit in öffentlichen Gebäuden.
- Material: Feinsteinzeug ist eine gute Wahl, da es robust, wasserabweisend und pflegeleicht ist.
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Installation oder ungeeignete Fliesen können zu Rutschunfällen führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten und die Installation von einem qualifizierten Fliesenleger durchführen.
📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Rutschfestigkeit
- Die Rutschfestigkeit von Fliesen wird in Rutschfestigkeitsklassen (R-Klassen) angegeben. Je höher die Klasse, desto rutschfester ist die Fliese. Für barrierefreie Duschen sind in der Regel Fliesen der Klasse R10 oder höher erforderlich.
Verwandte Begriffe: R-Klasse, Trittsicherheit, Gleitreibung - Feinsteinzeug
- Feinsteinzeug ist eine keramische Fliese, die bei sehr hohen Temperaturen gebrannt wird. Dadurch ist sie besonders hart, wasserabweisend und widerstandsfähig gegenüber Abrieb und Frost.
Verwandte Begriffe: Keramik, Fliese, Steingut - Barrierefreiheit
- Barrierefreiheit bedeutet, dass Gebäude und Einrichtungen so gestaltet sind, dass sie von allen Menschen, unabhängig von ihren körperlichen oder geistigen Fähigkeiten, genutzt werden können.
Verwandte Begriffe: DINAbk. 18040, Inklusion, Zugänglichkeit - DIN 18040
- DIN 18040 ist eine Normenreihe, die Anforderungen an die Planung, Ausführung und Ausstattung barrierefreier Gebäude und Wohnungen festlegt. Sie besteht aus mehreren Teilen, die sich auf unterschiedliche Bereiche beziehen.
Verwandte Begriffe: Barrierefreiheit, Norm, Baurecht - Gefälle
- Ein Gefälle ist eine Neigung einer Fläche, die dazu dient, Wasser abzuleiten. Im Duschbereich ist ein ausreichendes Gefälle zum Ablauf hin wichtig, um stehendes Wasser zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Neigung, Ablauf, Entwässerung - Abdichtung
- Die Abdichtung ist eine Maßnahme, um das Eindringen von Wasser in Bauteile zu verhindern. Im Badezimmer ist eine sorgfältige Abdichtung unter den Fliesen erforderlich, um Wasserschäden zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Wasserdichtigkeit, Dichtungsbahn, Fugen - Baurecht
- Das Baurecht umfasst alle Gesetze und Verordnungen, die das Bauen regeln. Es ist in Deutschland auf Bundes- und Landesebene geregelt.
Verwandte Begriffe: Bauordnung, Baugenehmigung, Bebauungsplan
❓ Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Rutschfestigkeitsklasse ist für Hotelbäder empfehlenswert?
Für den Duschbereich in Hotelbädern empfehle ich Fliesen mit mindestens R10, besser R11 oder höher, um die Rutschgefahr zu minimieren. In öffentlichen Bereichen sind die Anforderungen an die Rutschfestigkeit oft höher als in privaten Bädern. - Was ist bei der Planung einer ebenerdigen Dusche zu beachten?
Bei ebenerdigen Duschen ist ein ausreichendes Gefälle (ca. 2%) zum Ablauf hin wichtig, um stehendes Wasser zu verhindern. Zudem sollte die Abdichtung sorgfältig ausgeführt werden, um Wasserschäden zu vermeiden. - Welche Bauvorschriften gelten für barrierefreie Bäder in Hotels?
Die Bauvorschriften für barrierefreie Bäder in Hotels sind in der DIN 18040-2 geregelt. Diese Norm legt Anforderungen an Bewegungsflächen, Haltegriffe, WC-Anlagen und Duschen fest. - Welches Material ist für Fliesen im Hotelbad am besten geeignet?
Feinsteinzeug ist eine gute Wahl für Fliesen im Hotelbad, da es robust, wasserabweisend, pflegeleicht und in vielen Designs erhältlich ist. Es ist auch für Fußbodenheizungen geeignet. - Wie oft sollten die Fugen im Duschbereich gereinigt werden?
Die Fugen im Duschbereich sollten regelmäßig gereinigt werden, um Schimmelbildung zu vermeiden. Verwenden Sie dazu spezielle Fugenreiniger oder Hausmittel wie Essig und Backpulver. - Was kostet die Renovierung eines Hotelbadezimmers?
Die Kosten für die Renovierung eines Hotelbadezimmers hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe des Bades, den gewählten Materialien und dem Umfang der Arbeiten. Holen Sie sich am besten mehrere Angebote von Fachbetrieben ein. - Wie lange dauert die Renovierung eines Hotelbadezimmers?
Die Dauer der Renovierung eines Hotelbadezimmers hängt ebenfalls vom Umfang der Arbeiten ab. Eine Komplettrenovierung kann mehrere Tage bis Wochen dauern. - Muss ich die Hotelgäste während der Renovierung informieren?
Ja, informieren Sie die Hotelgäste rechtzeitig über die Renovierungsarbeiten, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Stellen Sie gegebenenfalls alternative Badezimmer zur Verfügung.
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Informationen zu staatlichen Förderprogrammen für barrierefreie Umbaumaßnahmen. - Reinigung und Pflege von Fliesen
Anleitung zur richtigen Reinigung und Pflege von Fliesen im Hotelbad.
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Hotelbad: Rutschsicherheit – Fliesenformat vs. Fugenanteil
Ausgleitsicherheit in Duschen (Hotelanlagen)
Hallo Herr Schubert,
so einfach ist das nicht mit einer Antwort!
Zunächst müssen wir berücksichtigen, dass Fugen eine gewisse rutschhemmende Wirkung haben. Je größer also das Fliesenformat, desto mehr müssen die Fliesenoberflächen die Ausgleitsicherheit mit übernehmen. Das zu 1)
Zu 2):
Duschräume mit Flächen, welche in ihrer Nutzung weitgehend mit Wasser bedeckt sind (und das kann man in einer Dusche durchaus unterstellen) müssen die zweite der insgesamt drei Bewertungsgruppen von Bodenbelägen im nassbelasteten Barfußbereich erfüllen, hier: die Gruppe B.
Zu 3):
Auch wenn außerhalb der in der Dusche direkt durch Wasser beaufschlagten Bodenfläche nur keine weitere (direkte) Wasserbelastung zu erwarten ist, diese Flächen also weitgehend trocken sind, ist davon auszugehen, dass sich der Nutzer/Gast mit nassen Fußsohlen eben in diese Richtung bewegen wird.
Das bedeutet: außerhalb der Dusche sollten die Fliesen die (niedrigste) Bewertungsgruppe A aufweisen.Fazit:
Der Ansicht Ihres Fliesenlegers sollten Sie sich nicht anschließen! Kommt es zu einem Unfall durch Ausgleiten, sind Sie in der Nachweispflicht, alles Mögliche dafür getan zu haben, ein Ausgleiten Ihrer Gäste zu verhindern.
Mit den Bewertungsgruppen B (Dusche) und A (übrige Badfläche) liegen keamische Bodenbeläge vor, welche diese Anforderungen erfüllen. Ansonsten müssten Sie bei einem Ausgleit-Unfall (wollen wir es nicht hoffen) den Nachweis anderweitig erbringen.
Die Vorgaben und Empfehlungen, welche Bereiche mit welchen Belägen welcher Bewertungsgruppen der Ausgleitgefahr zu belegen sind, kommt übrigens vom Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften. An diese lehnen sich die anderen diesbezüglichen Vorschriften und Rechtsverordnungen der Länder an.
.-. -. -. -. -. -. -. -
MfG Klaus Rauer -
Dank für Infos zu rutschfesten Fliesen im Hotelbad
Hallo Herr Rauer, vielen Dank für die guten ...
Hallo Herr Rauer,
vielen Dank für die guten und umfangreichen Informationen.
MfG
Schubert -
Hotelbad: Anforderungen an Bodenbeläge – Barfuß & Schuhe
Nicht ganz richtig
Da Hotelbadezimmer sowohl Barfuß als auch mit Schuhen begangen werden müssen die Bodenbeläge dort die Anforderungen für Nassbereiche und für trockene - mit Schuhen begangene Bereiche erfüllen.
Hier ein Auszug von der Seite der berufsgenossenschaften:
Frage:
Welche Regelung gilt für Nasszellen (z.B. in Sanitärräumen) und was ist zu berücksichtigen, wenn nassbelastete Arbeitsbereiche nicht nur barfuß sondern auch mit Schuhen begangen werden?
Antwort:
Nach Auffassung des Kuratoriums "Rutschhemmende Bodenbeläge in nassbelasteten Barfußbereichen" und des Fachausschusses "Bauliche Einrichtungen" werden Nasszellen in der Regel barfuß begangen. Das bedeutet, das die Anforderungen an die Rutschhemmung von Böden in Nasszellen durch die
GUV-I 8527 geregelt werden.
Die Frage, ob die GUV-I 8527 oder die BGR 181 als Regelwerk zum tragen kommt, hängt grundsätzlich davon ab, ob der Arbeitsbereich barfuß (GUV-I 8527) oder mit Schuhen (BGR 181) begangen wird.
Werden Arbeitsbereiche wechselweise barfuß und mit Schuhen begangen, sind beide Regelwerke zu berücksichtigen. Der Grund hierfür liegt neben organisatorischen Maßnahmen des Betriebs in der Prüfung der Rutschhemmung. Die Prüfmethoden, DINAbk. 51097 (barfuß) und DIN 51130 (Schuh), liefern keine vergleichbaren Werte obwohl sie die gleiche Prüfeinrichtung, die "Schiefe Ebene" benutzen. Nach der
DIN 51097 wird nämlich die Rutschhemmung des Bodenbelags mit Wasser und barfuß geprüft, im Fall der DIN 51130 erfolgt die Prüfung jedoch mit Öl und Schuhen. Für die Bewertung der Rutschhemmung von Bodenbelägen für sowohl barfuß als auch mit Schuhen begangenen Arbeitsbereichen werden deshalb beide Prüfmethoden herangezogen. Der Bodenbelag in einem Sanitärraum, der z.B. als Waschraum und als Umkleideraum dient, barfuß und mit Schuh begangen wird, sollte dann die Bewertungsgruppe "A" nach GUV-I 8527 und die Bewertungsgruppe "R 10" nach BGR 181 aufweisen.
In Ihrem Fall üwrde ich empfehlen, die Fliesen mit einer Rutschhemmung R10 / B auszuwählen. R10 nach DIN 51130 und B nach DIN 51097. Damit sind Sie dann auch im Schadenfall auf der sicheren Seite. Es gibt etliche Fliesen, die schon nach beiden Standards geprüft sind. Man kann nicht davon ausgehen, das eine R10 Fliese automatisch auch B erreicht. Bei glasierten Fliesen ist dies z.B. oft nicht der Fall.
Wenn Sie weitere Informationen benötigen schicken Sie mir ein E-Mail oder rufen Sie mich an. Alle Daten finden Sie auf meiner Website unterBeste Grüße
Jens Hellberg -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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Rutschfeste Fliesen im Hotelbad: Vorschriften & Sicherheit
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Auswahl rutschfester Fliesen in Hotelbadezimmern, insbesondere im Duschbereich. Dabei werden sowohl baurechtliche Vorschriften als auch praktische Aspekte der Sicherheit und der verschiedenen Nutzungsarten (Barfußbereich vs. Schuhbereich) berücksichtigt. Die Bedeutung des Fugenanteils und die Anforderungen der Berufsgenossenschaften werden ebenfalls thematisiert.
⚠️️ Wichtiger Hinweis: Bei der Auswahl der Fliesen muss berücksichtigt werden, dass ein größerer Fliesenformat eine höhere Rutschhemmung der Fliesenoberfläche erfordert, wie im Beitrag Hotelbad: Rutschsicherheit – Fliesenformat vs. Fugenanteil erläutert wird.
✅ Zusatzinfo: Hotelbadezimmer müssen sowohl die Anforderungen für Nassbereiche (Barfußbereich) als auch für trockene, mit Schuhen begangene Bereiche erfüllen, wie im Beitrag Hotelbad: Anforderungen an Bodenbeläge – Barfuß & Schuhe dargelegt wird. Dies ist besonders wichtig, um die Sicherheit der Hotelgäste zu gewährleisten.
👉 Handlungsempfehlung: Informieren Sie sich gründlich über die geltenden Bauvorschriften und die Empfehlungen der Berufsgenossenschaften bezüglich rutschhemmender Bodenbeläge in Hotelbadezimmern. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Hotelbad: Rutschsicherheit – Fliesenformat vs. Fugenanteil zur Bedeutung des Fugenanteils.
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