Dachspitz-Ausbau: Lücke zwischen OSB und Mittelpfette - droht Feuchtigkeit / Dampfbremse erforderlich?
BAU-Forum: Dach

Dachspitz-Ausbau: Lücke zwischen OSB und Mittelpfette - droht Feuchtigkeit / Dampfbremse erforderlich?

Hallo zusammen,

wie würdet Ihr folgenden Sachverhalt beurteilen:

Wir bauen unseren Dachboden / Dachspitz aus. Der Dachspitz war ein Kaltdach. Darunter war die Geschossdecke gedämmt.

Seht Euch bitte die beiden Fotos an. Es geht um die blau markierte Lücke bzw. den Weg zwischen OSBAbk. und Mittelpfette.

  • Kann da Dampf durch und hinter die Mittelpfette und somit auch hinter die neue Dampfbremse in die Dämmung gelangen?
  • Somit dann Feuchtigkeit entstehen?

Zwischen OSB und Mittelpfette ist eine Lücke, sieht man auf dem Foto 2 sehr gut.

Die Dampfbremse unten vom OGAbk. ist nicht mit der Mittelpfette oder Dampfbremse vom Dach verbunden. D.h. unter der Mittelpfette wäre ein Weg hinter die Mittelpfette und Dampfbremse vom Dach.

Auf Foto 1 ist der Kehlbalken nicht richtig eingezeichnet. Der Kehlbalken ist so hoch wie die eingezeichnete Dämmung.

Herzlichen Dank!!

Aufbauten

Geschossdecke:

  • Dämmung zwischen den Kehlbanken
  • unter der Kehlbalken ist eine Dampfbremse.

Dach wird nun neu gedämmt: Auf den Kehlbalken vom OG liegen 22er OSB.

Dach von außen nach Innen:

  • Dachziegel auf Lattung
  • Unterspannbahn diffusionsfähig
  • Sparren
  • Zwischensparrendämmung 20er
  • Dampfbremse bis zur Mittelpfette
  • Lattung mit Untersparrendämmung
  • Rigips

Anhang:

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Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  • Name:
  • Juergen Knorr
  1. Dampfsperre anbringen an der Mittelpfette

    Foto von wiki

    Moin, moin,

    ich würde den Schlitz (grünen Kreis bzw. blauen Pfeil ;-) mit einer Dachlatte 4*6cm schließen (ggf. noch luftdicht verkleben.)

    Danach 4*6cm Stücke an die Mittelpfette so weit nach oben anbringen, dass darauf Gipskartonbauplatten (GKB), damit sauberem Anschluss an die schrägen GKP angebracht werden können.

  2. Also ja, ohne Abdichten wäre es ein Problem?

    Vielen Dank für Deine Antwort. D.h. du siehst das auch als Problem, wenn dieser Teil nicht Dampf gebremst ist? Es ist kein Aufwand für mich, jedoch will auch nichts falsch machen, falls eine Dampfbremse an der Stelle kontraproduktiv wäre und die Luftzirkulatuon stört.

    Innenausbauer meint, da muss nichts hin, da kommt kein Dampf durch. Nur, warum kein Dampf durchkommen soll, wenn es offen bleibt, konnte mir bisher keiner erklären.

    Nach meinem Verständnis würde Dampf dadurch hinter die Dachschrägen Dämmung kommen können.

    • Name:
    • Jürgen Knorr
  3. Der Spalt muss für die Luftdichtheit geschlossen werden.

    Foto von wiki

    Das hast Du in der Skizze gut dargestellt. (und das auch auf beiden Seiten!) ...und nicht erst durch den Bodenbelag.

    Die Dampfsperre wurde oben auf die Mittelpfette geklebt?

  4. Genau, ringsum abdichten - mit Dampfbremse von Mittelpfette bis OSB

    Vielen Dank für die Antwort!

    Genau, ich würde es nicht nur auf der linken Seite, sondern ringsum abdichten an allen 4 Seiten.

    Dambremse von Mittelpfette bis OSBAbk. Platte. Mit Klebeband befestigen. An den Giebelseiten dann von der Mauer bis OSB.

    An den Giebelseiten (Mauer), würde ich nicht nur Klebeband verwenden, sondern den speziellen Kleber aus der Kartusche. Muss ich die Mauer vorher grundieren oder sogar noch verputzen?

    Oder an der Giebelwand sogar am besten ein Stück Folie von der bereits gelegten Folie über die Mauer bis zur OSB Platte? Siehe Foto. So sieht es aktuell aus vom Innenausbauer gemacht.

    Anhang:

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    • Name:
    • Jürgen Knorr
  5. Grundsätzlich ordentlich, aber nicht perfekt!

    Foto von wiki

    Die porösen Steine hätten vor der Dichtmassen einen zementären "Glattstrich" bekommen sollen - das spart auch an Dichtmasse.

    Das Schließen der Schlitze hängt auch vom weiteren Ausbau ab. Ich würde es wie 1. vorgeschlagen machen.


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